SpVgg Unterhaching: Hufnagel und Schwabl kehren zurück

Ex-Hachinger unterschreiben für drei Jahre

Lucas Hufnagel in der 2. Bundesliga gegen Heidenheim

Lucas Hufnagel war zuletzt vom SC Freiburg an Nürnberg ausgeliehen. ©Imago

Lucas Hufnagel kehrt zurück in die Vorstadt. Der 2015 zum SC Freiburg gewechselte Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. In Unterhaching unterschreibt er dieses Mal für drei Jahre. Für denselben Zeitraum unterzeichnet Markus Schwabl, der nun zum dritten Mal ein Hachinger wird.

Flexibilität im Offensiv-Bereich

Der gebürtige Münchner Hufnagel schaffte bei der Spielvereinigung den Sprung in den Profifußball. In insgesamt 48 Partien der dritten Liga stand er für Unterhaching auf dem Platz, bevor er in den Breisgau ging.

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga mit dem Sportclub ging er auf Leihbasis zum 1.FC Nürnberg und sammelte nach seinen 19 Einsätzen für die Freiburger weitere 16 beim Club. Zum Stammspieler brachte der talentierte Sohn einer georgischen Mutter es aber jeweils nicht.

Daher sieht der zweifache Nationalspieler Georgiens seine Rückkehr positiv: „Ich freue mich, nach spannenden Erfahrungen in Freiburg und Nürnberg wieder nach Hause zu kommen“, so Hufnagel.

„Dass wir in den Gesprächen Lucas zu einer Heimkehr bewegen konnten, zeigt den Hachinger Weg. Durch seine hohe sportliche Qualität ist er flexibel in der Offensive einsetzbar und daher eine absolute Verstärkung, freut sich Cheftrainer Claus Schromm.

Nationale wie internationale Erfahrung

Der 27-jährige Sohn von Haching-Präsident Markus Schwabl war im Sommer 2013 zum damaligen Zweitligisten 1860 München gegangen, aber bereits nach einer Saison in die Vorstadt zurückgekehrt. Nach dem Abstieg in die Regionalliga schloss er sich dem VfR Aalen an. Eineinhalb Jahre später rief ihn der englische Drittligist Fleetwood Town auf die Insel, wo er 34 Pflichtspieleinsätze für den League-One-Klub bestritt. Aus England kehrt er nun in die Heimat zurück.

Als Defensiv- und Führungsspieler erwartet Cheftrainer Claus Schromm von ihm, sofort wieder seinen frühere tragende Rolle einzunehmen: „Ich freue mich, dass Markus zum dritten und hoffentlich letzten Mal nach Hause kommt. Er ist ein Spieler mit brutaler Mentalität und enormen Führungspotential, egal ob als Außenverteidiger oder zentraler Mittelfeldspieler.“ 

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