SpVgg Unterhaching: Interesse an Christoph Wallner

Konkurrenz durch Stadtrivalen

Benjamin Kindsvater gegen Christoph Wallner.

Auch bei den Münchner Löwen im Gespräch: Christoph Wallner (r.). ©Imago/Zink

„Wir brauchen Qualität“, sagte Unterhachings Präsident Manfred Schwabl jüngst im Hinblick auf Verstärkungen für die kommende Saison und überlässt bei der Beobachtung geeigneter Kandidaten dabei nichts dem Zufall.

Denn nach Liga-Drei.de-Informationen ist die SpVgg an Nürnbergs Christoph Wallner interessiert. Schwabl selbst beobachtete den Rechtsverteidiger bereits beim FCN II. Dort ist Wallner als Kapitän der zweiten Mannschaft ein absoluter Leistungsträger, allerdings läuft sein Vertrag zum Saisonende aus. Daher wäre er ablösefrei zu haben.

Nicht optimal besetzt

Die Besetzung der defensiven Außenbahnen ist in Unterhaching in dieser Saison so eine Sache. Meist verteidigten Maximilian Bauer und Max Dombrowka, eine konstante Formation ergab sich allerdings nicht. Zudem mangelt es an Alternativen.

Marco Rosenzweig verlässt zum Saisonende den Verein, auf rechts steht mit Florian Wiedl ein Talent bereit, der 18-Jährige braucht allerdings noch Zeit. Thomas Hagn wurde meist etwas offensiver eingesetzt.

Auch Giesing ruft

Es ist also nur logisch, dass sich die SpVgg auf dieser Position umschaut, allerdings ist Unterhaching beim Werben um Wallner nicht allein. Auch bei Stadtrivale 1860 München ist der Rechtsverteidiger ein Thema.

Wallner wurde bereits in der Jugend der Löwen ausgebildet und ist bei den Verantwortlichen auch in dieser Saison auf dem Schirm, konnten sie seine Qualitäten doch in zwei direkten Duellen gegen Nürnberg II in der Regionalliga Bayern begutachten.

Dort machte der 24-Jährige insgesamt 65 Spiele, ist ein gestandener Akteur. Der nächste Schritt steht für ihn also an, allerdings ist auch ein Verbleib beim FCN noch nicht ausgeschlossen, der seinen Local-Player wohl nur ungern verlieren würde.

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