SpVgg Unterhaching: Stahl und Marseiler wieder eine Option?

Stammspieler zurück im Mannschaftstraining

Dominik Stahl (l.) und Luca Marseiler jubeln gegen Meppen.

Reicht es bei Dominik Stahl (l.) und Luca Marseiler schon für Wehen Wiesbaden? ©Imago/Eibner

Rund sieben Wochen statt lediglich fünf dauerte die Winterpause bei der SpVgg Unterhaching. Schneefall verschob die ersten beiden Partien der Münchner gegen Aalen und Cottbus. So war Haching beim 0:2 gegen Rostock auch die längere Pause anzumerken.

Bei sechs Punkten Rückstand auf Platz drei und zwei Partien in der Hinterhand gibt die Tabelle im vorderen Drittel somit ein verzerrtes Bild ab. Wieder ein Stück nach oben soll es für die Bayern am Wochenende gehen, wenn Wehen Wiesbaden an den Sportpark kommt. Dann könnte auch die Startelf etwas anders aussehen als noch gegen Hansa.

Stahl & Marseiler ungemein wichtig

Denn am Mittwoch kehrten neben Thomas Hagn und dem Langzeitverletzten Maximilian Krauß auch Luca Marseiler und Dominik Stahl ins Mannschaftstraining zurück. Vor allem bei den beiden Letztgenannten dürfte Trainer Claus Schromm ein Stein vom Herzen gefallen sein. 

Vize-Kapitän Stahl, der sich nach einem komplizierten Handbruch aus dem Spiel gegen Osnabrück unters Messer musste und vorsorglich mit einer Schiene trainierte, wurde vor allem gegen Rostock schmerzlich vermisst. Nicht nur durch seine Fähigkeiten als Abräumer im defensiven Mittelfeld, auch als verlängerter Arm des Trainers auf dem Feld.

Direkt in die Startelf?

Sollte bei ihm die Fitness reichen, ist es schwer vorstellbar, dass Schromm ihn auf die Bank setzt. So könnte Max Dombrowka, der während Stahls Ausfall auf der Doppel-Sechs aushalf, wieder hinten links in die Viererkette rücken.

Marseiler, den zuletzt eine Hüftverletzung ausbremste, könnte auf den rechten Flügel zurückkehren. Für ihn müsste Finn Porath weichen. Für Hagn dürfte es mit einem Platz im Kader schwer werden, der Innenverteidiger durfte zuletzt Ende November ran und wurde gegen den FCK eine Viertelstunde vor dem Ende eingewechselt.

Auch Krauß dürfte noch keine Option für Wehen Wiesbaden sein. Der mit hohen Erwartungen aus der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg verpflichtete Flügelstürmer war zuletzt vier Monate raus. Nach einer Operation am Knöchel im November dürfte das Risiko für einen Rückschlag schlichtweg zu groß sein.

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