SpVgg Unterhaching: Zwei Fragezeichen vor Aalen

Chance für ein Eigengewächs?

Luca Marseiler (r.) im Spiel Unterhaching gegen Braunschweig.

Sein Einsatz gegen Aalen wackelt: Luca Marseiler (r.). ©Imago/Jan Huebner

Nach drei Niederlagen will die SpVgg Unterhaching endlich den ersten Sieg des Jahres einfahren. Gegen den VfR Aalen am Mittwoch haben die Münchner dazu die Chance. Doch Trainer Claus Schromm plagen vor dem Nachholspiel des 21. Spieltages einige Personalprobleme.

„Hinter Luca Marseiler und Christoph Greger stehen Fragzeichen“, wird der Übungsleiter auf der Homepage der Spielvereinigung zitiert. Innenverteidiger Greger klagte nach dem 0:1 in Braunschweig am Wochenende über Knieschmerzen.

Erneuter Einsatz für Eigengewächs Kaltner?

Da Marc Endres nach auskuriertem Magen-Darm-Infekt am Montag wieder ins Training einstieg, dürfte der 28-Jährige ohnehin in die Startelf zurückkehren. An seiner Seite wäre dann Alexander Winkler die erste Wahl.

Etwas komplizierter wäre ein Ausfall von Marseiler. Für den 22-Jährigen, mit sechs Treffern und drei Vorlagen immerhin Hachings drittbester Scorer, wäre eigentlich Finn Porath als Ersatz vorgesehen. Doch die Leihgabe des HSV sah gegen die Eintracht zum fünften Mal in dieser Spielzeit gelb und fehlt daher gesperrt.

Jim-Patrick Müller ist nach einem Faserriss noch nicht einsatzbereit, Maximilian Krauß ist wieder im Mannschaftstraining, aber für Aalen noch keine Option. So könnte erneut die Stunde von Alexander Kaltner schlagen. Das 19-jährige Eigengewächs stand nach langer Verletzungspause gegen Braunschweig erstmals im Drittliga-Kader und kam fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zu seinem Debüt.

Ex-Aalener Schwabl lobt den Gegner

In Anbetracht von drei Niederlagen in Folge und mit den Eindrücken aus dem Hinspiel, das Anfang August 0:0 endete, will Schromm aber keine Kampfansagen machen. „Das Spiel ist für beide Mannschaften extrem wichtig. Aalen muss im Abstiegskampf punkten, wir wollen jetzt endlich auch mit den Ergebnissen in 2019 ankommen.“

„Aalen war eine der besten Mannschaften, die zu uns in den Sportpark gekommen ist. Nach dem Spiel wundert es einen, dass Aalen so weit unten in der Tabelle steht“, lobte Markus Schwabl seinen Ex-Klub, für den er 57 Partien absolvierte.

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