SpVgg Unterhaching: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Drei Spieler setzten sich durch

Marc Endres (m.) im Zweikampf mit Dominic Baumann

Wurde auf Anhieb zu hachings Abwehrchef: Marc Endres. ©Imago/foto2press

Zehn Neuzugänge präsentierte die SpVgg Unterhaching im Sommer, doch nur sechs davon waren extern. Vier Spieler wurden aus dem eigenen Nachwuchs hochgezogen und sollen ihre ersten Schritte im Profi-Bereich machen. Wie sich die Neuen dabei geschlagen haben, erfahrt Ihr hier.

Volltreffer:

Marc Endres
Blieb nach dem Abstieg des Chemnitzer FC drittklassig und avancierte auf Anhieb zum Hachinger Abwehrchef. Unangenehmer Gegenspieler mit kompromissloser Zweikampfführung, für die er schon neun gelbe Karten sah. Auch offensiv gefährlich und bereits dreifacher Torschütze.

Guter Griff:

Lucas Hufnagel
Der 24-Jährige verließ Unterhaching vor drei Jahren in Richtung Freiburg, schaffte es dort und während einer Leihe nach Nürnberg aber nicht zum Stammspieler. Spielte nach seiner Rückkehr groß auf, erzielte drei Treffer und gab drei Vorlagen in 13 Einsätzen. Im zentralen Mittelfeld gesetzt, verpasste verletzungsbedingt sechs Partien.

Markus Schwabl
Der 28-Jährige unterschrieb im Sommer zum dritten Mal in der Münchner Vorstadt, zuletzt für Fleetwood Town auf der Insel aktiv. Ist als Rechtsverteidiger gesetzt, verpasste sechs Partien auf Grund muskulärer Probleme. Macht die rechte Seite dicht und hält Luca Marseiler den Rücken frei.

Ausbaufähig:

Dominik Widemann
Kehrte von Zweitligist Heidenheim zurück. Nur Stürmer Nummer drei Hinter Stephan Hain und Stefan Schimmer, wurde bei zehn seiner zwölf Einsätze eingewechselt. Saß acht weitere Male nur auf der Bank. Noch ohne Saisontor, dafür mit zwei Vorlagen.

Maximilian Krauß
In der vergangenen Saison mit 16 Torbeteiligungen in 29 Regionalligaspielen für Nürnberg II. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Kam auch verletzungsbedingt erst drei Mal zum Einsatz, fehlt seit Ende Oktober und musste sich im November einer Knöchel-OP unterziehen. Soll im Laufe des Januars zurückkehren.

Nicht zu bewerten:

Michael Gurski
Der 39-Jährige kam von Regionalligist Eichstätt. War als dritter Torhüter eingeplant, der seine Erfahrung an die jüngere Konkurrenz weitergibt und einspringt, wenn personell Not am Mann ist. Letzteres musste er noch nicht tun, stand bislang nicht im Spieltagskader.

Christoph Ehlich
Kam aus der Hachinger U19. Im Kampf um Einsatzzeit als rechter Verteidiger chancenlos gegen Markus Schwabl. Saß sechs Mal auf der Bank, blieb aber ohne Einwechslung.

Hyeon-seok Hong
Der Südkoreaner kam Anfang des Jahres aus seiner Heimat in die U19, wurde im Sommer hochgezogen. Der zentrale Mittelfeldspieler durfte bei zwei Partien auf der Bank Platz nehmen und somit schon mal reinschnuppern.

Alexander Kaltner
Überzeugte vergangene Saison in der U19, aber noch ohne Chance in der Drittliga-Mannschaft.

Nico Mantl
Der vierte Spieler aus der eigenen U19. Ist die Nummer zwei hinter Lukas Königshofer, in der Liga noch ohne Einsatz. Durfte dafür drei Mal im Landespokal ran.

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