SV Meppen: Hiobsbotschaft für Gebers

Comeback womöglich erst in der Rückrunde

Marcel Gebers vom SV Meppen

Noch lange außer Gefecht: SVM-Abwehrspieler Marcel Gebers. ©Imago/Osnapix

Abwehrspieler Marcel Gebers fällt beim SV Meppen erheblich länger aus als bisher befürchtet. Die Hüftverletzung des 32-Jährigen aus dem letzten Spiel der vergangenen Saison erfordert laut einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung eine Verlängerung seiner Zwangspause um mehrere Monate.

Er war geschockt. (SVM-Trainer Christian Neidhart)

Die Hiobsbotschaft für Gebers nach Untersuchungen beim früheren Nationalmannschafts-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München bestätigte Meppens Trainer Christian Neidhart: „Er war geschockt“, berichtete der Coach von der Reaktion seines Spielers auf die schlechten Nachrichten.

Arthritis verursacht große Schmerzen

Gebers hatte im letzten Saisonspiel des SVM bei Absteiger Werder Bremen II einen Abriss der Knorpellippe zwischen Gelenkknorpel und Gelenkkapsel erlitten. In der Folge entwickelte sich daraus eine schmerzhafte Arthritis. An der Vorbereitung auf die bevorstehende Spielzeit konnte Gebers deswegen nicht teilnehmen.

In Absprache mit Meppens Mannschafts-Arzt Thomas Keese-Röhrs und Müller-Wohlfahrt nimmt Gebers nun Spezialmedikamente zur schnelleren Ausheilung der Verletzung ein. Ein operativer Eingriff zur Behebung der Probleme ist nicht möglich, wie Keese-Röhrs erläuterte.

Gebers muss nun zunächst vor allem Geduld aufbringen. Erst für Ende September oder Anfang Oktober ist eine Kontrolle des Heilungsprozesses in München vorgesehen.

Selbst bei einem günstigen Genesungsverlauf wird Gebers noch lange nicht wieder für den Vorjahresaufsteiger auflaufen. Zu groß wird vorerst noch sein Trainingsrückstand sein. Neidhart schließt nicht aus, dass der frühere Zwickauer erst zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen kann.

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