Unterhaching: Finanzen keine Priorität

Manfred Schwabl sieht größeren Kontext

Manfred Schwabl von der SpVgg Unterhaching

Manfred Schwabl sieht die Gesellschaft an erster Stelle. ©Imago images/Kirchner Media

Während andernorts schon über mögliche Fortsetzungsszenarien diskutiert wird und Abwägungen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die 3. Liga versucht werden, mag man in Unterhaching darüber nicht sprechen.

Sorge um die ältere Generation

Präsident Manfred Schwabl gibt sich in einem Interview auf Haching TV besorgter um die Gesellschaft als Ganzes. „Ich will über wirtschaftliche Themen momentan überhaupt nicht reden, das ist lamentieren auf höchstem Niveau.“ 

Besonders das Wohl der Risiko-Gruppe solle jetzt im Fokus stehen. Die älteren Leute, die gefährdet sind bei diesem Thema, die müssen wir jetzt einmal in den Vordergrund stellen. Die haben das ganze Land nach vorne gebracht, darum geht es uns auch allen so gut. Wenn wir die jetzt auf die Seite schieben, nur weil der Ball wieder früher rollen soll, das kann es überhaupt nicht sein.“ 

Der 53-Jährige hatte schon im Vorfeld der Sitzung am Montag zwischen DFB und Vereinsvertretern denn Sinn für das große Ganze geschärft und innerhalb der 3. Liga an die Solidarität appelliert.