Unterhaching: Steht ein Umbruch bevor?

Bigalke und Stroh-Engel dürfen gehen

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2020 | 06:30

Sascha Bigalke bei der SpVgg Unterhaching

Einst unantastbar, doch die Einsatzzahlen sanken in der laufenden Saison: Sascha Bigalke. ©Imago images/foto2press

"Gebrauchter Tag", prangt in großen Lettern auf der Homepage der SpVgg Unterhaching, was die 0:3-Niederlage in Meppen auf den Punkt bringt. Auf Rang zehn rutschten die Münchner Vorstädter ab, der angepeilte Aufstieg ist damit in weiter Ferne.

Nachdem die SpVgg bereits in der vergangenen Saison eine gute Ausgangsposition verspielte, folgte eine Analyse der Situation, Schlüsse für die kommende Spielzeit wurden gezogen - und auch momentan steht in Unterhaching augenscheinlich vieles auf dem Prüfstand. So würden die Münchner Vorstädter nach Liga-Drei.de-Infos Sascha Bigalke und Dominik Stroh-Engel im Sommer bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen.

Verdienter Akteur

Überraschend ist dies insofern, da Bigalke ein Gesicht der Mannschaft ist, seit Jahren eine wichtige Rolle einnimmt, wobei sich seine Einsatzzeiten im Vergleich zu den vorangegangenen Spielzeiten deutlich verringerten.

Dominik Stroh-Engel schlug erst im Sommer vergangenen Jahres in der Münchner Vorstadt auf und hatte neben seiner Aufgabe als Stürmer noch ein weiteres Aktionsfeld: "Mit seiner Erfahrung wird er gerade unseren Talenten weiterhelfen", sagte Trainer Claus Schromm bei seiner Verpflichtung.

Mit neun Treffern spielt Stroh-Engel bei einem Blick auf die Zahlen eine ordentliche Saison, schafft es allerdings auch in dieser für den Verein schwierigen Phase nicht, voranzugehen. Seine letzten Treffer datieren vom 23. Februar (5:3 gegen den HFC).

Während Stroh-Engel noch relativ frisch in Unterhaching ist, fiele einem Abschied von Bigalke deutlich mehr Gewicht zu. Der trickreiche Offensivmann wurde über die Jahre zum Publikumsliebling, vor allem, weil er mit 19 Toren und 26 Vorlagen entscheidend zum Aufstieg in die dritte Liga beitrug. Ein Abschied vom 30-Jährigen wäre ein harter Cut in der  Münchner Vorstadt.