Unterhaching: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Stefan Schimmer, Lukas Königshofer & Co.

Stefan Schimmer im Spiel gegen Lotte.

Für Stefan Schimmer ging es im Sommer eine Etage nach oben zum FCH. ©imago images/foto2press

Als Tabellendritter läuft es für Unterhaching, und auch einige Abgänge aus dem Sommer können zufrieden sein. Während manche international unterwegs sind, sind andere auch weiterhin in Deutschland am Ball. In unserer Übersicht werfen wir einen Blick auf alle zehn und berichten, wie es für sie läuft.

Pascal Schoch
Die Vorsaison verbrachte der Angreifer bei Regionalligist Balingen, im Sommer ging es noch etwas tiefer. Nach seiner Vertragsauflösung in Unterhaching läuft Schoch mittlerweile in der Landesliga für den FC Holzhausen auf und verfolgt abseits des Platzes seine berufliche Laufbahn: Er hat ein duales Studium zum Wirtschaftsingenieur angefangen.

Arne Naudts
Kaum war er da, war er auch schon wieder weg: Nach bereits rund einem Monat bat der 25-Jährige aus familiären Gründen um die Vertragsauflösung. Die Verantwortlichen in der Münchner Vorstadt stimmten zu, Naudts unterschrieb wenig später in seiner Heimat Belgien beim Zweitligisten Lommel SK. Dort ist er im Sturmzentrum gesetzt. Seine Ausbeute von einem Tor in 13 Einsätzen dürfte auch Anteil daran haben, dass Lommel in der lediglich acht Mannschaften umfassenden Liga auf Rang sechs liegt.

Stefan Schimmer
Deutlich besser läuft es währenddessen für den neuen Klub von Stefan Schimmer. Heidenheim ist Tabellenvierter der 2. Bundesliga und dem Spitzentrio auf den Fersen. Schimmer selbst muss sich mit der Rolle des Jokers begnügen und kommt bei acht Einsätzen auf sieben Einwechslungen. Das hindert ihn aber nicht am Toreschießen, drei Mal schlug er bereits als Joker zu.

Florian Wiedl
Nach einem Jahr in der Bayernliga, aus der er mit seinem Leihverein Unterföhring abstieg, kehrte der gebürtige Österreicher in seine Heimat zurück. Beim Drittligisten USK Anif spielte sich der auf beiden Seiten als Außenverteidiger einsetzbare Wiedl fest und überzeugt auch offensiv, wie drei Tore und zwei Vorlagen in 17 Einsätzen untermauern.

Lukas Königshofer
Die ehemalige Nummer Eins steht mittlerweile in Krefeld zwischen den Pfosten. Dort verpasste Königshofer noch keine Minute und spielte in 15 Partien vier Mal zu Null. Mit den Ambitionen des KFC lässt sich der aktuelle Tabellenplatz 15 jedoch nicht vereinbaren. „Die Findungsphase hat etwas länger gedauert als erwartet. Die letzten Wochen haben aber gezeigt, dass wir uns in eine positive Richtung entwickeln“, sah er vor Kurzem im Interview mit Liga-Drei.de bei seinem neuen Klub trotzdem einen Aufwärts-Trend.

Lukas Königshofer im KFC-Dress.

Lukas Königshofer gibt seit dieser Saison in Uerdingen Kommandos. ©imago images/Lackovic

Anes Osmanoski
Das Eigengewächs wechselte in die Heimat seiner Eltern nach Nordmazedonien und läuft dort für BregaInica in der 2. Liga auf. Als Tabellenzweiter, was zur Teilnahme an der Relegation berechtigt, liegt Osmanoskis neuer Klub nur einen Punkt hinter dem direkten Aufstiegsplatz.

Dominik Widemann
Nicht ganz so weit weg von Unterhaching spielt mittlerweile Dominik Widemann. Der Angreifer schloss sich den Würzburger Kickers an und pendelt bei den Mainfranken zwischen Startelf und Bankplatz. Fünf seiner 13 Einsätze durfte er von Beginn an bestreiten und traf zwei Mal – ausgerechnet am 2. Spieltag bei der kuriosen 4:5-Niederlage in Unterhaching

Orestis Kiomourtzoglou
Nach 14 Jahren entschied sich das Eigengewächs für eine Luftveränderung, diese fand er bei Heracles Almelo. Unter Trainer Frank Wormuth, einst Ausbildungsleiter des DFB, ist er beim Siebten der Eredivisie im defensiven Mittelfeld gesetzt. Beim Punktgewinn gegen Feyenoord Ende Oktober trug er sich erstmals in die Torschützenliste ein.

Nicolaj Madsen
Der Däne wurde im Sommer nach rund sechsmonatiger Vereinslosigkeit verpflichtet und direkt an Kooperationspartner Rosenheim in die Regionalliga verliehen. Dort ist der 31-Jährige im zentralen Mittelfeld gesetzt und muss seine Erfahrung im Abstiegskampf einsetzen: Rosenheim ist aktuell Vorletzter.

Finn Porath
Nach durchaus erfolgreichen zwei Jahren in Unterhaching ging es für den 22-Jährigen zurück zu seinem Stammklub HSV, der ihn jedoch fest an Holstein Kiel abgab. Bei den „Störchen“ konnte sich der Linksaußen aber noch nicht durchbeißen, kann erst 60 Minuten verteilt auf drei Zweitliga-Einsätze vorweisen und gehörte zur Mannschaft, die in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Regionalligist Verl im Elfmeterschießen die Segel streichen musste.

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