Unterhaching: Wenig Auswahl in der Sturmspitze

Stroh-Engel debütiert mit Dreierpack

Felix Schröter (r.) gegen Hansas Nico Rieble.

Nur einer von aktuell zwei fitten Mittelstürmern im Hachinger Kader: Felix Schröter (r.). ©imago images/foto2press

Mit einer B-Elf hat Unterhaching seine Pflichtaufgabe in der ersten Runde des Landespokals souverän gelöst. Gegen den Kreisligisten Utzenhofen stand am Ende ein deutliches 10:1 auf der Anzeigetafel. Trainer Claus Schromm nahm dabei im Vergleich zum Liga-Spiel gegen Hansa am Wochenende gleich elf Wechsel vor und verhalf Dominik Stroh-Engel zu seinem Pflichtspiel-Debüt.

Der Angreifer wechselte erst letzte Woche in die Münchner Vorstadt, nachdem er zuvor seinen Vertrag bei Zweitligist KSC aufgelöst hatte. Für Stroh-Engel war es der erste Einsatz in einem Pflichtspiel seit Ende September 2018 und mit einem Dreierpack fügte er sich gleich blendend ein.

Sturmduo Stroh-Engel & Schröter gegen Viktoria?

Auch wenn diese Treffer in Anbetracht des unterklassigen Gegners nur sehr wenig Aussagekraft über das Leistungsvermögen des 33-Jährigen besitzen, darf sein Start in Unterhaching doch als geglückt bezeichnet werden. Umso wichtiger ist eine breite Brust beim Neuzugang, da mit Stefan Schimmer ein Angreifer den umgekehrten Weg ging und Haching in Richtung 2. Bundesliga (Heidenheim) verließ.

Da der gesetzte Stephan Hain nach einem Riss des Syndesmosesbandes noch nicht in den Spielbetrieb zurückkehrte, bleiben Schromm aktuell mit Stroh-Engel und dem im Pokal geschonten Felix Schröter nur zwei gelernte Mittelstürmer. Denkbar, dass dieses Duo nach der Pokal-Pause – Haching verpasste die Qualifikation für den DFB-Pokal durch eine Niederlage im Landespokal-Finale gegen Würzburg – gemeinsam gegen Viktoria Köln stürmt.

Mit Stroh-Engel als hochgewachsenem Zielspieler im Zentrum, der Bälle festmacht und dem agilen Schröter – verantwortlich für den Siegtreffer gegen Rostock – könnte es nach zwei Unentschieden mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit klappen. Doch auch Sascha Bigalke hat bereits bewiesen, dass er als hängende Spitze funktioniert und für Torgefahr aus der Tiefe sorgen kann. Zumal er sich nach auskurierter Meniskusverletzung mit gleich vier Treffern gegen Utzenhofen zurückmeldete.

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