VfB Lübeck: 15 Minuten reichen nicht

Landerl fordert mehr Galligkeit

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 26.09.2020 | 09:31
Nico Rieble vom VfB Lübeck

Nico Rieble war der Unglücksrabe gegen Unterhaching. ©Imago images/foto2press

Auch im zweiten Anlauf gelang dem VfB Lübeck noch nicht der erste Sieg in der 3. Liga. Beim 0:1 gegen die SpVgg Unterhaching waren die Norddeutschen zu lange zu harmlos.

Bis auf eine der typischen Einwurfflanken von Ryan Malone gab es vor der Schlussviertelstunde kaum Gefahr für das Tor der Gastgeber. Im Endspurt änderte sich das, ein Tor kam aber nicht mehr herum.

Bank endlich besser besetzt

Trainer Rolf Martin Landerl forderte nach Abpfiff bei Magenta Sport mehr von seinem Team: „Die Überzeugung, die Aggressivität, die Galligkeit in vielen Situationen, die wir dann gezeigt haben, das brauchen wir über eine längere Strecke in einem Spiel.“

Dabei war der Österreicher mit der Anfangsphase bis zum von Nico Rieble verursachten Elfmeter noch einverstanden, sah sein Team durch den Rückstand aber in eine Schockstarre verfallen.

Dass es in der letzten Viertelstunde nochmal etwas besser wurde, lag wohl auch daran, dass Landerl von der Bank nachlegen konnte. Soufian Benyamina und Martin Röser waren in der Vorwoche noch keine Optionen, stattdessen musste gegen Saarbrücken kurz vor Schluss noch Lucas Wolf aus der U23 ins Spiel. 

Für das Duell mit dem MSV Duisburg hat man an der Ostsee also zumindest zwei positive Aspekte mitnehmen können: Mit ausreichend Einsatz kann in der Liga mitgehalten werden und der Kader entfaltet nach und nach seine ganze Breite.