VfB Lübeck erwartet Wundertüte Saarbrücken

Gegner für Landerl schwer einzuschätzen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 18.09.2020 | 09:31
Rolf Landerl

VfB-Trainer Rolf Landerl hat eine durchwachsene Vorbereitung hinter sich. ©Imago images/pmk

Wenn der VfB Lübeck am 1. Spieltag der 3. Liga auf den 1. FC Saarbrücken trifft, werden sicherlich auch viele Augen der Konkurrenz auf die Partie gerichtet sein. Schließlich treffen hier zwei Aufsteiger aufeinander, die es erst noch einzuschätzen gilt. So haben die Lübecker auch selbst noch keinen rechten Anhaltspunkt, was für ein Gegner sie da erwartet.

Pokal-Parallele der Aufsteiger

„Viel wissen wir nicht über Saarbrücken“, zitiert der NDR VfB-Trainer Rolf Landerl. Ihm bleibt so nur, von der eigenen Stärke auszugehen, in der Hoffnung seine Elf ist schon bei 100 Prozent.

Da ist der jüngste Neuzugang der Hanse-Städter, der gestern präsentierte Stürmer Soufian Benyamina, sicherlich noch nicht, spielte er doch die letzte Saison bei Pogon Stettin nicht viel, nachdem er im Jahr zuvor schwer verletzt war. Dennoch ist der erfahrene Torjäger auch kurzfristig schon eine Verstärkung.

Was den 1. FC Saarbrücken angeht, kann man an der Ostsee immerhin eine Parallele ziehen: Beide Mannschaften verpassten es, sich über den Landespokal, in dem sie eigentlich favorisiert waren, für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Der VfB unterlag dem SV Toderfelde, der FCS dem FC Homburg.

Insgesamt lief die Vorbereitung bei den Saarländern aber deutlich besser, gewann man doch unter anderem gegen den Schweizer Top-Klub FC Basel mit 5:1. In Lübeck hingegen kämpfte man mit Verletzungen und Corona-bedingten Trainingsausfällen.

Dennoch kann der VfB auf einen großen Vorteil zählen: 1860 Fans werden die Gastgeber unterstützen. Das erste mal wieder vor Publikum zu spielen sollte der Heimelf deutlich mehr Auftrieb gegen, als den Gästen.