VfB Lübeck holt Dren Feka

Ex-HSV-Talent erhält Vertrag bis 2021

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2020 | 22:47

Dren Feka am Ball für den FC Luzern

Zwei Jahre lang stand Dren Feka in Diensten des FC Luzern. ©Imago images/Geisser

Beim VfB Lübeck laufen die Planungen für die 3. Liga auf Hochtouren, was natürlich auch den Kader betrifft, mit dem die Hansestädter in der kommenden Saison an den Start gehen wollen. Am heutigen Freitagabend gab der VfB einen Neuzugang für das Mittelfeld bekannt: Dren Feka wechselt vom SV Drochtersen nach Lübeck und erhält dort einen Vertrag bis 2021.

„Ich freue mich, dass wir Dren davon überzeugen konnten, den Weg mit uns zu gehen. Er ist ein sehr intelligenter Fußballer, verfügt über ein gutes Stellungsspiel, kann als 6er oder 8er spielen, hat schon einige höherklassige Erfahrungen gesammelt und hat einen starken Linksfuß. Unsere Fans können sich auf gefühlvolle Pässe oder durchaus auch auf Schüsse aus der zweiten Reihe freuen“, schickt Sportdirektor Rocco Leeser den Neuzugang auf der Vereinshomepage mit einigen Vorschusslorbeeren ins Rennen.

Viel erlebt

Durchaus interessant ist der Werdegang Fekas. In der HSV-Jugend ausgebildet und lange Zeit Stammspieler in der U19 blieb ihm der Durchbruch bei den Profis verwehrt. 44 Spiele für den HSV II in der Regionalliga stehen für ihn zu Buche - so mancher Fan des VfB Lübeck erinnert sich vielleicht noch an ihn, denn dreimal stand er auch gegen die Grün-Weißen auf dem Feld. 2017 zog es ihn ins Ausland, zum FC Luzern.

Bei den Schweizern stand damals Markus Babbel an der Seitenlinie, nur drei Spiele bestritt Feka allerdings unter ihm. Auch in Luzern hatte er es schwer, wurde überwiegend in der zweiten Mannschaft eingesetzt. Die Rückkehr nach Deutschland folgte für den variablen Mittelfeldmann, der im Nachwuchsbereich bereits für die deutsche, die albanische sowie die kosovarischen Auswahlmannschaften auflief.

Beim SV Drochtersen stand er wegen Corona allerdings nur einmal auf dem Feld. Geradlinig lief Fekas Karriere also bislang wahrlich nicht. Möglicherweise kann sich der gebürtige Bad Oldesloer nun in gewohntem Umfeld entfalten. „Ich bin glücklich, wieder in der Heimat zu sein und Profifußball spielen zu dürfen“, sagt Feka selbst.

Der VfB Lübeck ist durch die Verpflichtung in seinen Planungen für das zentrale Mittelfeld wieder ein Stück weiter. Bereits unter der Woche erhielt Sven Mende, dessen Kontrakt bisher nur für die Regionalliga gültig war, einen Drittliga-Vertrag bis 2021. Zudem stehen die Transfers von Mirko Boland und Thorben Deters bereits fest. Ein weiterer wichtiger Baustein im VfB-Gebilde wird nun sicherlich sein, Leistungsträger wie Yannick Deichmann zu binden.