VfB Lübeck: Kein Kontakt zu Bytyqi

Angreifer auch bei anderen Drittligisten im Gespräch

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Dienstag, 16.06.2020 | 09:43
Rolf martin Landerl vom VfB Lübeck

VfB-Trainer Rolf Landerl sucht Verstärkung in der Offensive. ©Imago images/Huebner

Der VfB Lübeck treibt die Planungen für die 3. Liga weiter voran und steht nun auch unter gewissem Zugzwang, seit der Wechsel von Top-Scorer Ahmet Arslan zu Holstein Kiel feststeht. Ein Ersatz für den 16-Tore-Mann wird schwer zu finden sein. Enis Bytyqi jedenfalls scheint es nicht zu werden.

HFC und FCM noch im Rennen?

Der Angreifer vom VfB Oldenburg war in den letzten Tagen mit dem Klub von der Ostsee in Verbindung gebracht worden, dessen Vorstand Thomas Schikorra dementierte die Meldungen nun aber bei HL Sports. „Da ist nix dran. Wir sehen das aber als normal an, dass wir mit Spielern in Verbindung gebracht werden.“

Auch Trainer Rolf Landerl hatte laut eigener Aussage keinen Kontakt mit dem Spieler, der außerdem beim HFC und seinem Jugend-Verein 1. FC Magdeburg im Gespräch sein soll. Kennen tut man den Angreifer in Lübeck freilich. Der frühere Würzburger erzielte immerhin neun Tore in 18 Partien in der Regionalliga Nord, beim 1:3 der Oldenburger gegen den VfB Lübeck erzielte er den Ehrentreffer.

Bytyqi hätte auch nur bedingt ins Profil gepasst, erfüllt er doch nicht mehr die U23-Regel. Diese spielt in jedem Fall für die Nachbesetzung der freigewordenen Abwehrstellen eine Rolle. Hier sollen junge Spieler, die Erfahrung in der 3. Liga oder zumindest bei  Regionalliga-Spitzenklubs gesammelt haben.