Carl Zeiss Jena gegen FC Ingolstadt

Analyse, Aufstellung & Quote für den 22.07.2019

Maximilian Wolfram vom FC Ingolstadt

Ausgerechnet: Maximilian Wolfram trifft mit dem FCI am ersten Spieltag auf Ex-Klub Jena. ©Imago images/Stefan Bösl

Vor etwas weniger als zehn Jahren trafen der FC Carl Zeiss Jena und der FC Ingolstadt zum ersten Mal aufeinander, nun beschließen die beiden Teams am Montagabend (Anstoß: 19 Uhr) den ersten Spieltag der Saison 2019/20. FCC-Geschlossenheit oder Ingolstadts individuelle Klasse - was setzt sich durch?

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Carl Zeiss Jena: Mehr Ballbesitz gewünscht

Gehörig Respekt äußerte FCC-Trainer Lukas Kwasniok vor dem kommenden Gegner. Neben einer großen individuellen Klasse verfüge der FCI über eine "ebenso gute Mentalität und eine stabile Achse", so der Fußballlehrer auf der Vereinshomepage. Nichtsdestotrotz weiß Kwasniok auch im die Stärken seiner eigenen Mannschaft.

So will der 38-Jährige künftig in seinem in der Vorbereitung praktizierten 4-4-2 mit Mittelfeldraute aktiver agieren lassen, mit dem Fokus auf Ballbesitz gerichtet. Dafür stehen im zentralen Mittelfeld Spieler wie Jannis Kübler oder der ausgeliehene Ole Käuper bereit, auch Nico Hammann kann das Spiel aus der Abwehr ankurbeln. In der Offensive ist der FCC nur schwer auszurechnen.

Diese ist durch vier externe Neuzugänge neu zusammengestellt, die in der Vorbereitung bereits gute Ansätze zeigten. Im letzten Testspiel verlor Jena zwar mit 3:4, zeigte dabei allerdings gegen Zweitligist Regensburg eine ordentliche Vorstellung.

Positive Nachrichten gibt es aus dem Lazarett. Bis auf die langzeitverletzten Matthias Kühne und Julian Günther-Schmidt sind alle Mann an Bord. Darunter ist auch Kapitän René Eckardt, der sogar schon beim einzigen Heimspiel des FCC gegen Ingolstadt im Oktober 2009 dabei war: Der damals 19-Jährige wurde beim 2:0-Sieg für einen gewissen Torsten Ziegner eingewechselt.

FC Ingolstadt: Elva fällt aus - wer stürmt neben Kutschke?

Während Carl Zeiss Jena durchaus positiv gestimmt in die Saison geht, ist das in Ingolstadt nicht anders. Der FCI konnte einige wichtige Leistungsträger wie Stürmer Stefan Kutschke halten und hat diese angereichert mit drittligaerfahrenen Kickern, allen voran Ex-FCC-Offensivmann Maximilian Wolfram.

Zudem setzt Ingolstadt vermehrt auf den Faktor Identifikation und zeigt Courage bei der Einbindung der eigenen Nachwuchsspieler. So konnte in der Vorbereitung Abwehrmann Thomas Keller seine Chance genauso nutzen, wie die Stürmer Fatih Kaya und Filip Bilbija. Einer von beiden wird neben Kutschke im Sturm auflaufen, voraussichtlich erhält Kaya die Chance von Anfang an.

Wer dahinter für die nötigen Vorlagen und Stabilität sorgt, hat Trainer Jeff Saibene bereits seit Längerem im Kopf, da besonders die Startelf im Testspiel gegen den FC St. Pauli (0:3) bleibenden Eindruck hinterließ. Auch im Tor legt sich Saibene fest: Fabijan Buntic erhält den Vorzug vor Marco Knaller.

Kurzfristige Änderungen an der Startelf könnte es dennoch geben: Maximilian Thalhammer ist fraglich, Caniggia Elva fällt aus. Auf den Außenbahnen scheint daher der Weg frei für Wolfram und Beister. Unabhängig vom Personal schwört Saibene seine Mannschaft auf Jena ein: "Wir wollen an unsere Grenzen gehen und positiv starten. Die Stimmung ist hervorragend und wir können es kaum erwarten."

Unser abschließender Wett Tipp:

Jena hat einen guten Plan, Ingolstadt muss sich zunächst an die dritte Liga anpassen. So ist ein Heimsieg des FCC möglich. » Jetzt mit 11.00-Quote (statt 2.30) bei bet-at-home auf FCC-Sieg wetten.

 

 

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