1860 München: Bierofka-Abwesenheit für Gorenzel kein Problem

Vertrauen auf eingespielte Abläufe

Momentan doppelt gefordert: 1860-Trainer Daniel Bierofka

Fern-Trainer: Münchens Coach Daniel Bierofka © imago/MIS

Bei 1860 rückt die häufige Abwesenheit von Trainer Daniel Bierofka aufgrund seines Fußballlehrer-Lehrgangs in Hennef mit dem nahenden Auftakt zur neuen Saison wieder verstärkt in den Blickpunkt. Münchens Sportlicher Leiter Günther Gorenzel hält die Bedenken wegen möglicher Auswirkungen auf Leistung und Stimmung der Mannschaft als Statthalter des „Chefs“ allerdings für unangebracht.

Das ist ein so eingespieltes Team. (1860-Sportchef Günther Gorenzel)

Gorenzel erwies auf die intensive Abstimmung mit Bierofka für die tägliche Trainingsarbeit. Zudem würde sich der gesamte Trainer-Stab gut kennen. „Das ist ein so eingespieltes Team, mit so einer hohen Fachkompetenz und hohen Vertrauensbasis – das ist für mich entscheidend, und das ist wird auch die entscheidende Rolle sein“, zitierte die Abendzeitung den Österreicher von der Saisoneröffnungspressekonferenz des Aufsteigers.

Bierofka seit Mitte Juni ein Pendler

Bierofka hat Mitte Juni wenige Wochen nach dem Aufstieg der „Löwen“ mit dem Erwerb der Trainer-Lizenz beim Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) begonnen. Dafür muss der 39-Jährige noch für einige Zeit immer von sonntags bis mittwochs in rheinische Hennef reisen und die Schulbank drücken. An Donnerstagen übernimmt der frühere Profi wieder selbst das Kommando bis zu den Wochenenden. Der Trainer-Schein ist für Bierofka verpflichtend, um dauerhaft als Coach der Münchner arbeiten zu dürfen.

Zur Überbrückung seiner Ausbildungszeit erfüllt Gorenzel während der ersten Wochenhälften die Aufgaben des Coaches in der Arbeit mit der Mannschaft und hält regelmäßigen Kontakt zum Cheftrainer. Die Maßnahme war vor Bierofkas Einstieg in den Trainer-Lehrgang intensiv abgestimmt worden.

Bierofka selbst war von Anfang an vom Erfolg des ausgeklügelten Modells überzeugt. Mehrfach schon hat der 1860-Coach seit Beginn seiner Pendelei zwischen München und Hennef unterstrichen, sich keine Sorgen zu machen, und „dass wir das hinkriegen“.

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