1860 München droht zusätzlicher Verlust im Pokal

Verbandspokal nachrangig gegenüber Liga

Fabio Kaufmann von den Würzburger Kickers gegen Philipp Steinhart von 1860 München

Ein Finale Würzburg gegen 1860 könnte im Pokal zu Stande kommen. ©Imago images/foto2press

Eigentlich hätte 1860 München heute Regionalligist Memmingen im Bayrischen Landespokal gegenüber gestanden. Dazu kommt es auf Grund der Einschränkungen durch das Corona-Virus nicht. Es bleibt sogar ungewiss, ob das Halbfinale überhaupt noch gespielt werden wird.

Sollte eine Fortsetzung der Ligen nur unter Auslassung des Pokals möglich sein, wird dieser gestrichen. „Wenn es weitergeht, hat die Meisterschaftsrunde Vorrang und der Pokalwettbewerb ist zweitrangig. Das ist Fakt. Alles andere wird man abwarten müssen“, sagte Josef Janker, Vorstandsmitglied des BFV, der AZ.

Sechsstellige Summe im DFB-Pokal

Den „Löwen“ würde bei einer Pokal-Absage eine mögliche Qualifikation für den DFB-Pokal und damit eine sechsstellige Summe durch die Lappen gehen. Einzige andere Möglichkeit zur Qualifikation wäre dann ein Top-Vier-Platz in der 3. Liga.

Auch bei Fortsetzung des Pokals wartet aber in jedem Fall noch ein harter Gegner im Finale. Im anderen Halbfinale des BFV-Pokals, das auf den 21. April terminiert und zumindest noch nicht offiziell abgesetzt wurde, stehen sich Regionalligist Viktoria Aschaffenburg und die Würzburger Kickers gegenüber.

Neben den Kickers und den Sechzigern betrifft diese Sorge natürlich noch andere Drittligisten, die auch teils in diesen Tagen eigentlich im Landespokal antreten würden. Der 1. FC Magdeburg ist als einziger verbliebener Profi-Klub im Sachsen-Anhalt-Pokal ebenso haushoher Favorit wie Hansa Rostock im MV-Pokal.

Eintracht Braunschweig, der Chemnitzer FC, der FCK, Waldhof Mannheim, Carl Zeiss Jena und Sonnenhof Großaspach sind ebenfalls noch in den Verbands-Pokal-Wettbewerben vertreten.

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