1860 München: Saisonabbruch für Gorenzel keine Option

Geschäftsführer hofft auf DFB

Günther Gorenzel (r.) im Gespräch mit Aaron Berzel.

Günther Gorenzel (r.) will die Saison auf jeden Fall zu Ende spielen lassen. ©imago images/Sven Simon

Durch 14 ungeschlagene Partien in Folge kletterte 1860 München in der Tabelle vom 15. auf den sechsten Platz. Dieses sportliche Momentun an der Grünwalder Straße wurde durch die Saisonunterbrechung vorerst ausgebremst. Die restliche Saison ausfallen zu lassen, ist für Geschäftsführer Günther Gorenzel daher keine Option – auch mit Blick auf die Finanzen der „Löwen“.

„Bei einem Abbruch der Meisterschaft wäre für uns, neben dem Verlust einer möglicherweise historischen Aufstiegschance, auch der wirtschaftliche Schaden am größten“, bilanziert der 48-Jährige auf der Klub-Homepage.

Wir müssen zu einem Modus kommen, wie die Meisterschaft zu Ende gespielt werden kann. (Günther Gorenzel)

So steht für Gorenzel außer Frage, dass die verbliebenen elf Spieltage noch ausgetragen werden sollten. Dass dies durchaus Kompromissbereitschaft benötigt, ist ihm auch bewusst: „Wir müssen zu einem Modus kommen, wie die Meisterschaft zu Ende gespielt werden kann. Egal ob mit stetigen Englischen Wochen oder auch in Turnierform.“

In die Pflicht nimmt der Geschäftsführer der „Löwen“ dabei auch den DFB. Die 3. Liga als Ausbildungsliga, die durch ihre Nachwuchsleistungszentren junge Spieler hervorbringt und diesen sowie Leihspielern Einsatzzeiten unter professionellen Bedingungen ermöglicht, dürfe in ihrer Bedeutung für die beiden Bundesligen nicht unterschätzt werden, mahnt Gorenzel.

„Deshalb erhoffen wir uns, nachdem die erste Ankündigung für finanzielle Hilfen verpufft ist, dass auch der DFB Lösungen gerade für die 3. Liga anbietet“, formuliert der Österreicher seine Erwartungen an den Verband.

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