FSV Zwickau holt Ali Odabas

Verteidiger kehrt zu den Schwänen zurück

Ali Odabas im Trikot des SSV Jahn Regensburg

Stand zuletzt selten für Regensburg auf dem Platz: Ali Odabas. ©Imago images/Sascha Janne

Update (20.05.2019):
Am heutigen Montag gab auch der FSV Zwickau die von Liga-Drei.de eine Woche zuvor vermeldete Verpflichtung von Ali Odabas offiziell bekannt. Er erhält einen Einjahresvertrag plus Option auf eine weitere Spielzeit.

Ursprünglicher Artikel:
Der FSV Zwickau kann dem Saisonfinale am kommenden Samstag trotz der gestrigen 2:5-Niederlage gegen Großaspach entspannt entgegenblicken. Bereits vor dem Spiel war der Klassenerhalt durch einen starken Endspurt gesichert, weshalb die Westsachsen anders als viele andere Drittligisten aus sportlicher Warte Planungssicherheit für die kommende Saison haben.

Dementsprechend werden die Personalplanungen für die nächste Saison vorausschauend fortgesetzt. Erst am Dienstag durften sich beispielsweise neun Probespieler bei einem Testspiel beweisen, im weiteren Verlauf der Woche wurde die Vertragsverlängerung von Morris Schröter perfekt gemacht.

Zudem gab Zwickau bereits die Verpflichtung von Christopher Handke vom 1. FC Magdeburg bekannt. Der Abwehrmann soll allerdings nicht die einzige Verstärkung für die Defensive bleiben. Denn nach Liga-Drei.de-Informationen holt der FSV Ali Odabas vom SSV Jahn Regensburg zurück.

Gute Anlagen

Odabas stand bekanntlich schon in der letzten Saison in Zwickau unter Vertrag, wurde damals aus Regensburg ausgeliehen. Nun läuft der Vertrag des Innenverteidigers aus, weswegen er ablösefrei wechseln kann.

Die Verantwortlichen beim FSV haben Odabas allem Anschein nach noch in positiver Erinnerung, obwohl der gebürtige Schwäbisch Gmünder nur zwei Spiele für den Verein bestritt. Danach fiel er mit einer Kreuzbandverletzung den Rest der Saison aus. Dennoch, mit seinen Anlagen in der Spieleröffnung sowie seiner Zweikampf- und Kopfballstärke ist Odabas nun erneut für den FSV interessant.

Umbruch in der Defensive?

Zumal Odabas voll im Saft steht, in Regensburg in den Trainingseinheiten dem Vernehmen nach überzeugte. Aufgrund starker Konkurrenz kam er allerdings in der 2. Bundesliga nicht zum Zug, in Zwickau soll nun ein neuer Anlauf gestartet werden.

Eine weitere Verstärkung für die Innenverteidigung ist dabei sinnvoll, da Toni Wachsmuth bekanntlich seine aktive Karriere beendet und noch nicht klar ist, wie es zum Beispiel mit Nico Antonitsch oder Alexander Sorge weitergeht, deren Verträge auslaufen. Außerdem ist offen, wie Zwickau mit Nico Beyer plant, der noch bis 2020 Vertrag hat, in dieser Saison allerdings kaum gefragt war.

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