SV Meppen: Chancenverwertung das große Manko

SVM scheitert an sich selbst

Christian Neidhart an der Seitenlinie

Enttäuscht, aber nicht unzufrieden: SVM-Trainer Christian Neidhart. ©Imago/Joachim Sielski

Die Ernüchterung war groß bei Martin Wagner und Co. nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Preußen Münster, bei der der SV Meppen einmal mehr vor allem an sich selbst scheiterte. Mehrere gute Möglichkeiten ließen die Emsländer liegen und luden Münster durch einen groben Schnitzer selbst zum Führungstreffer ein.

Es ist das alte Lied bei uns, dass wir die Dinger nicht rein machen. (Nico Granatowski)

„Es ist das alte Lied bei uns, dass wir die Dinger nicht rein machen“, so Nico Granatwoski dazu nach dem Spiel am Mikrofon bei Telekom Sport. Bereits in Großaspach hatte der SVM mehrere gute Einschussmöglichkeiten, ließ diese jedoch ungenutzt und ging durch einen Last-Minute-Gegentreffer als Verlierer vom Platz.

Proschwitz macht’s vor

Aufgrund der Spielweise gegen Münster war auch Trainer Christian Neidhart nicht unzufrieden, genauso, wie mit der guten Moral seiner Spieler. „Die Jungs haben sich nicht aufgegeben, haben alles probiert“, so der 50-Jährige, der aus der Partie mitnahm, dass seine Mannschaft nun die Fehler abstellen müsse.

Diese resultieren regelmäßig in Gegentreffern, nach Braunschweig hat der SVM mit 22 kassierten Toren die zweitschlechteste Abwehr. Dass im Angriff dann auch noch die Chancen nicht in Tore umgemünzt werden, führte zu den eingangs angesprochenen zwei jüngsten Niederlagen.

Wie das Knipsen vor dem gegnerischen Gehäuse funktioniert, machte der eingewechselte Nick Proschwitz vor, der sich im Zweikampf gut durchsetzte und zum Anschlusstreffer einnetzte. Seine Kaltschnäuzigkeit kann Meppen auch gut im nächsten Spiel gebrauchen. Dann geht es zum Halleschen FC und damit zur drittbesten Defensive der Liga.

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