SV Meppen: Frings ist „dankbar für diesen Test“

Niederlage legt Verbesserungspotential offen

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 25.08.2020 | 09:12
Erik Domaschke beim SV Meppen

Erik Domaschke musste gegen Osnabrück fünfmal hinter sich greifen. ©Imago images/foto2press

Einige Veränderungen durchlebt der SV Meppen in dieser Sommerpause, was vor allem die Frage aufwirft: Wo steht der stets emsige Aufsteiger derzeit in Bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit? Die ersten Testspiele gegen unterklassige Gegner gaben darüber nur bedingt Aufschluss, eine erste Standort-Bestimmung wartete aber am gestrigen Montag.

Im Geheim-Test verloren die Emsländer dabei mit 0:5 gegen Zweitligist Osnabrück, was Trainer Torsten Frings jedoch alles andere als konsterniert zurückließ. „Ich bin dankbar für diesen Test. Das Ergebnis ist natürlich zu hoch ausgefallen. Das Spiel zeigt uns aber auch, woran wir noch arbeiten müssen“, analysiert er die Niederlage sachlich.

Feinabstimmung steht an

Vier von fünf Neuzugängen standen dabei in der Startelf, einzig Lukas Krüger musste zunächst draußen sitzen, kam in der zweiten Halbzeit für Nicolas Andermatt in die Partie. Lars Bünning verteidigte an der Seite von Yannick Osée, Jeron Al-Hazaimeh übernahm den Part auf der linken Defensivseite, während Christoph Hemlein im vom Frings gewählten 4-2-3-1 System die rechte offensive Außenbahn beackern sollte. Im Sturm-Zentrum, wo sich Julius Düker generell beweisen darf, sollte sich Dejan Bozic zeigen, ein Treffer blieb ihm wie seinen Teamkollegen allerdings verwehrt.

Natürlich ist bei vielen Spielern nach den harten Trainingseinheiten auch ein Stück weit der Akku leer. Wir wollten aber ganz bewusst, dass wir an die Grenzen gehen“, so Frings über die Niederlage gegen Osnabrück, mit der sich weitere intensive Trainingseinheiten gut begründen lassen.

Bereits zu seinem Amtsantritt äußerte sich Frings bekanntlich positiv zum Fitnesszustand seiner Spieler, jetzt gilt es für ihn selbst, bis zum Saisonstart Mitte September gegen 1860 München die Müdigkeit aus den Knochen seiner Spieler zu bekommen. Die nächste Standortbestimmung wartet in der kommenden Woche, wenn der SVM gegen den FC St. Pauli testest.