SV Meppen: Neidhart hadert mit Remis

SVM gibt Sieg aus der Hand

Christian Neidhart als Trainer des SV Meppen

Spricht von zwei verlorenen Punkten: SVM-Trainer Christian Neidhart. ©Imago images/Oryk HAIST

Nach dem gestrigen 1:1 gegen Viktoria Köln gingen die Spieler des SV Meppen erhobenen Hauptes vom Platz, was vor allem daran lag, dass sie über eine Stunde eine gute Leistung gegen die Gäste aus der Domstadt zeigten.

Aufwand nicht belohnt

Besonders in der ersten Hälfte ließen sie kaum gegnerische Torchancen zu und waren ihrerseits präsent in der gegnerischen Hälfte, vor allem durch Deniz Undav, der immer wieder Bälle festmachte. So auch vor dem 1:0, als er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Freistoß brachte Hassan Amin in den Strafraum, Rückkehrer Thilo Leugers warf sich in den Luftzweikampf, als wäre er nie weg gewesen und am Ende stand Steffen Puttkammer frei vor Daniel Mesenhöler und verwandelte.

In der Folge verwaltete der SVM das Ergebnis nicht nur, sondern lief früh an, betrieb einen hohen Aufwand – doch versäumte es das 2:0 nachzulegen. So kam Viktoria Köln nochmal zurück, was Trainer Christian Neidhart ärgert: „Ich denke, dass wir zwei Punkte verschenkt haben.“

Seine Mannschaft habe in der zweiten Halbzeit „einen kleinen Hänger gehabt“, so der Coach bei MagentaSport. Individuelle Nachlässigkeiten machte er als Grund für das Gegentor aus, dennoch war dem Fußballlehrer anzumerken, mit dem Auftritt seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden gewesen zu sein.

Sack nicht zu

Eine Steigerung zu den drei Niederlagen am Stück war die Leistung gegen Viktoria Köln allemal. Gerieten die Emsländer zuletzt dreimal in Folge früh in Rückstand, erzielten sie nun selbst einen schnellen Treffer – unüblich, blickt man auf die bisherige Saisonbilanz in der ersten Viertelstunde.

Will der SV Meppen allerdings wie angestrebt wieder zur Heimmacht werden, muss er diese Führungen ausbauen oder über die Zeit bringen. In drei Heimspielen lag der SVM nun in dieser Saison zur Halbzeit in Führung (gegen Magdeburg, Lautern, Viktoria Köln), nur ein Spiel davon endete mit einem „Dreier“.

Im nächsten Spiel muss die Neidhart-Elf zunächst wieder auswärts ran, dann geht es zum Spitzenreiter nach Halle. Gegen den HFC hat Meppen in sechs Spielen noch nie gewonnen, im Gegenteil, fünf Niederlagen stehen zu Buche.

Wie ein Punktgewinn bei den Saalestädtern, die erst drei ihrer sechs Heimspiele gewannen, geht, bewies zuletzt der FSV Zwickau, als er mit hoher Laufbereitschaft und intensivem Zweikampfverhalten einen Zähler entführte. Beide Eigenschaften kann auch der SV Meppen an den Tag legen, wie nicht zuletzt das gestrige Spiel zeigt. Ob es damit für etwas Zählbares in Halle reicht, bleibt abzuwarten.

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