SV Meppen: Niederlage im Landespokal-Finale

Emsländer bedient nach 0:1 gegen Drochtersen/Assel

SV Meppen Spieler gegen Drochtersen Assel

Enttäuschte Meppener Gesichter nach dem Gegentreffer zum 0:1. ©Imago images/Werner Scholz

Mit einem Sieg im Finale des niedersächsischen Landespokals wollte der SV Meppen eigentlich seine gute Saison krönen, doch daraus wurde nichts: Am gestrigen Mittwochabend unterlag die Elf von Trainer Christian Neidhart dem Regionalligisten SV Drochtersen/Assel mit 0:1.

„Wir haben es einfach nicht geschafft“, so Neidhart nach dem Spiel auf der Vereinshomepage der Emsländer. „Hinzu kamen wieder einige strittige Schiedsrichterentscheidungen. Das soll aber keine Entschuldigung sein.“

Lukrative Chance vertan

Angegangen hatte der SVM das Projekt Pokalsieg mit seiner bestmöglichen Elf. So rückten Leugers und Ballmert wieder in die Startformation und dort in die Mittelfeldzentrale. Piossek startete auf der Zehn hinter Proschwitz, Granatowski und Kleinsorge sollten über die Außenbahnen Druck machen.

Wirklich Gefahr entwickelte Meppen allerdings zu selten und musste in der 78. Minute dann den Gegentreffer hinnehmen. Dabei hätte die Neidhart-Elf eigentlich gewarnt sein müssen, schmiss Drochtersen/Assel doch bereits in den Runden zuvor die Drittligisten aus Osnabrück und Braunschweig aus dem Wettbewerb.

Für Drochtersen/Assel ist es bereits der zweite Landespokalsieg in Folge, weshalb der Verein aus dem Landkreis Stade erneut am DFB-Pokal teilnehmen darf. Der SV Meppen muss die Zusatzeinnahmen aus dem Einzug in den DFB-Pokal, die möglich gewesen wären, allerdings abschreiben.

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