SV Meppen: Rückstand verboten

Noch kein Zähler nach 0:1

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Sonntag, 29.11.2020 | 08:00
Rene Guder vom SV Meppen gegen Stefan Kutschke vom FC Ingolstadt

Auf Stefan Kutschke (r.) muss der SVM besonders aufpassen. ©Imago images/Reviersport

In gewisser Weise war das 0:1 gegen Wehen Wiesbaden unter der Woche ein Fortschritt für den SV Meppen. Immerhin fingen sich die Emsländer das Gegentor erst in der 71. Minute. Bisher hatte bis auf das 2:0 gewonnene Spiel gegen Uerdingen in jedem Spiel spätestens in der 50. Minute das erste Mal der Ball im eigenen Netz gezappelt. Die Abwehrleistung war gegen den SVWW auch sehr solide.

Sie wird es auch am Montag gegen Ingolstadt sein müssen, denn mit Rückständen kann Meppen bisher nicht umgehen. Jedes Mal, wenn die Niedersachen hinten lagen, wurde auch verloren. Ein klarer Ausdruck des fehlenden Selbstvertrauens. War im letzten Jahr auch dank des treffsicheren Denis Undav der Glaube an einen Punktgewinn immer vorhanden, gehen in dieser Saison die Köpfe schnell nach unten.

Schlägt Kutschke wieder früh zu?

Das passiert auch, wenn anders als beim relativ späten Rückstand gegen Wehen noch viel Zeit ist, eine Partie umzubiegen. Viermal lag der SVM zur Halbzeit bereits zurück und konnte danach nicht einen Punkt verbuchen.

Gegen den FC Ingolstadt wird es bereits eine große Herausforderung, zur Pause ein Remis zu halten. Zum einen ließ sich der FCI in der laufenden Spielzeit eine Pausenführung noch nie nehmen, zum anderen ist die Erinnerung an die Duelle mit den „Schanzern“ aus dem letzten Jahr noch frisch.

Stefan Kutschke brachte die Donaustädter in beiden Partien innerhalb der ersten zwanzig Minuten in Führung. Das Rückspiel ging so 0:2 verloren. Im Hinspiel zeigte Meppen Moral, kam in der Nachspielzeit noch zum 1:1-Ausgleich durch Undav.