SV Meppen: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Martin Wagner, Nick Proschwitz & Co.

Martin Wagner im SVM-Dress.

Für Martin Wagner ging es im Sommer zurück die Regionalliga Nord. ©imago images/DeFodi

In 210 Pflichtspielen lief Martin Wagner für den SV Meppen auf und war Teil der Aufstiegsmannschaft 2017, welche die Regionalliga Nord nach oben verließ. Nach sechs Jahren Meppen kehrte er im Sommer in diese Klasse zurück und übernimmt Verantwortung bei der zweiten Mannschaft von Hannover 96.

„Meine Rolle besteht darin, meine vorhandene Erfahrung mit in die junge Mannschaft einzubringen. Sowohl auf als auch abseits des Platzes versuche ich den jüngeren Spielern bei Seite zu stehen“, umschreibt er sein neues Aufgabenprofil gegenüber Liga-Drei.de. Der 33-Jährige ist in der Stammelf von Trainer Christoph Dabrowski gesetzt, die sich dennoch im Abstiegskampf befindet und nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat.

Ich habe ab und an zum Trainerteam Kontakt. (Martin Wagner über Ex-Klub Meppen)

Bei seinem Ex-Klub Meppen läuft es besser und Wagner ist dabei immer auf dem Laufenden. „Ich habe ab und an zum Trainerteam Kontakt, auch um zu erfahren, wie es bei der Mannschaft so läuft“, pflegt er weiterhin den Kontakt ins Emsland und ist überzeugt, dass sein Ex-Klub „mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.“

Dies begründet er mit den bisherigen Auftritten. „In den Spielen, die ich mitverfolgt habe, hat Meppen guten und ansehnlichen Fußball gezeigt. Somit stehen sie zurecht im Mittelfeld der Liga“, kommentiert er den zehnten Tabellenplatz und beweist auch bei seinem Schlusssatz noch große Verbundenheit: „Ich wünsche dem Klub, dass er sich etabliert und eine feste Größe in der Liga wird.“

Nick Proschwitz im BTSV-Dress.

Bei Eintracht Braunschweig läuft Nick Proschwitz seiner Torquote noch hinterher. ©imago images/Joachim Sielski

Die übrigen Abgänge:

Nick Proschwitz
Mit 14 Treffern schoss sich der schlaksige Angreifer in die Notizbücher von Eintracht Braunschweig. An der Hamburger Straße kann der 32-Jährige aber noch nicht an die Form aus dem Vorjahr anknüpfen und steht erst bei vier Treffern. Damit ist Proschwitz nicht der Einzige, der hinter den hohen Erwartungen bleibt: Braunschweig ist aktuell „nur“ Tabellenfünfter.

Patrick Posipal
Der Enkel von 54er Weltmeister Josef Posipal sollte bei Regionalligist Oldenburg eine tragende Rolle einnehmen, musste nach seinem ersten Einsatz aber die nächsten zwei Monate mit Rückenproblemen zuschauen. Anschließend erarbeitete er sich einen Stammplatz auf der „Sechs“ und half tatkräftig mit, den VfB im Tabellenmittelfeld zu etablieren.

Leon Demaj
Das Eigengewächs nahm nach nur zwei Kurzeinsätzen für den SVM bei Absteiger Lotte einen neuen Anlauf. Mit einem Innenbandanriss im Knie verlief der Start enttäuschend, seit dem 9. Spieltag kommt der 21-Jährige aber regelmäßig zum Einsatz und stand acht Mal auf dem Feld.

Nico Granatowski
Granatowski schloss sich Aufsteiger Osnabrück an, ist aber noch auf der Suche nach seinem Platz beim Zweitligisten. Während dieser in der oberen Tabellenhälfte rangiert, durfte der gebürtige Braunschweiger erst 30 Minuten verteilt auf drei Einwechslungen ran und muss sich sonst mit der Bank begnügen.

Jannik Hoormann
Hartnäckige Knieprobleme, die eine Operation im vergangenen Winter erforderten, sorgten dafür, dass Hoormann sich vom Traum Profi-Fußball verabschiedete. Bereits zuvor hatte er die Aufnahmeprüfung für eine Ausbildung bei der Polizei bestanden und tritt weiter hobbymäßig gegen den Ball: Beim Kreisligisten Sparta Welte.

Yannik Nuxoll
Zwei Jahre Meppen, kein Einsatz: Der Innenverteidiger entschied sich daher für den Gang eine Klasse tiefer und kommt bei Regionalligist Norderstedt regelmäßig zum Einsatz. 14 Partien absolvierte der 22-Jährige bis dato für den Tabellensechsten der Nord-Staffel.

Jovan Vidovic
Die Regionalliga Nord scheint eine beliebte Anlaufstelle für Ex-Meppener zu sein, Innenverteidiger Jovan Vidovic trifft dort auf viele ehemalige Gefährten. Mit Weiche Flensburg ist der 30-Jährige als Tabellendritter den Platzhirschen Wolfsburg II und Lübeck auf den Fersen und Stammspieler: Seit seinem Wechsel machte er zwölf der 14 Partien von Beginn an.

Julian von Haacke
Die Leihgabe aus Darmstadt kehrte ans Böllenfalltor zurück, dort wurde sein Vertrag dann Ende August aufgelöst. Einen neuen Klub fand der Mittelfeldspieler in der 2. Liga Österreichs, wo er sich Austria Klagenfurt anschloss. Während von Haacke erst einen Einsatz vorweisen kann, läuft’s bei seinen Kollegen besser: Als Tabellenführer ist Klagenfurt auf Aufstiegskurs.

Mirco Born
Auch der Offensiv-Allrounder war geliehen, bei seinem Stammklub Sandhausen hatte er jedoch keine Zukunft und schloss sich Regionalligist FSV Frankfurt an. Mit den Hessen steckt Born im Abstiegskampf und war bei 15 Einsätzen, elf davon in der Startelf, an zwei Treffern direkt beteiligt.

Fabian Senninger
Ein Kreuzbandriss in der Vorbereitung kostete die Leihgabe aus Hannover die vergangene Saison. Nach seiner Rückkehr zu den Niedersachsen zog sich der 23-Jährige die gleiche Verletzung erneut zu und wird somit wieder lange fehlen.

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