SV Meppen: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Proschwitz ragt hervor

Nick Proschwitz vernascht Marius Grösch.

Schlug nach seiner Verpflichtung sofort ein: Nick Proschwitz (r.). ©Imago/Werner Scholz

Neun neue Spieler präsentierte der SV Meppen im Sommer, im Herbst kam mit Nick Proschwitz noch ein weiterer hinzu. Wie schlugen sich die zehn Neuen beim SV Meppen, der dank eines 2:0-Sieges über Lotte auf einem Nichtabstiegsplatz überwintert? Hier kommt unsere Zwischenbilanz.

Volltreffer:

Nick Proschwitz
Königstransfer, Lebensversicherung – mit Superlativen braucht man beim Angreifer nicht zu sparen. Mitte Oktober aus der Vereinslosigkeit verpflichtet, knipste er in seinen ersten sechs Spielen fünf Mal. War in neun Einsätzen an acht Toren direkt beteiligt (sechs Treffer, zwei Vorlagen) und in der Sturmspitze dementsprechend gesetzt.

Guter Griff:

Hassan Amin
Nachdem er mit Waldhof Mannheim in der Relegation am KFC Uerdingen scheiterte, ging es für den Linksverteidiger trotzdem in die 3. Liga. Ist links in der Viererkette gesetzt und stand an 18 von 20 Spieltagen über die volle Distanz auf dem Feld. Offensiv immer wieder mit Akzenten, er trat schon drei Mal als Vorlagengeber in Erscheinung.

Marco Komenda
Der Innenverteidiger kam von der Reserve Borussia Mönchengladbachs. Nutzte die Verletzung von Marcel Gebers, der seit über einem halben Jahr ausfällt und erst nach der Wintervorbereitung zurückkommt, um sich in der Abwehrzentrale festzuspielen. Verpasste ein Spiel gesperrt, sonst immer in der Startformation.

Ausbaufähig:

Max Wegner
Zu Saisonbeginn war der Neuzugang aus Lotte noch regelmäßig in der Startelf zu finden. Doch seine Einsatzzeiten schrumpften, mit der Nachverpflichtung von Proschwitz gingen sie noch weiter zurück. Wartet noch auf seinen ersten Treffer, ihm fehlen die Argumente für mehr Spielzeit.

Deniz Undav
Kam mit der Empfehlung von neun Treffern aus 18 Regionalliga-Einsätzen für Eintracht Braunschweig II. Traf vor der Nachverpflichtung von Proschwitz zwar in drei aufeinanderfolgenden Spielen, muss sich aber trotzdem hinter dem torgefährlicheren 32-Jährigen einreihen.

Mirco Born
Seine Leihe vom SV Sandhausen hatte noch nicht den gewünschten Effekt. Stand nur in einer seiner sechs Partien in der Startelf und durfte Ende September das letzte Mal ran. Fällt seit Anfang November mit einem Bänderriss aus.

Julian von Haacke
Sah bei Zweitligist Darmstadt keine Alternative und ließ sich für ein Jahr nach Meppen verleihen. Stand seit seinem Wechsel 13 Mal in der Startelf und schien gesetzt, kam in drei der letzten vier Spiele aber nur zu sieben Minuten Einsatzzeit.

Nicht zu bewerten:

Sven Goldschmidt
Der Mittelstürmer kommt aus der U19, stand noch nicht im Spieltagskader.

Matthis Harsman
Der Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs saß sieben Mal auf der Bank, noch ohne Einsatz.

Jannik Hoormann
Der dritte Spieler aus der eigenen U19, auch der defensive Mittelfeldspieler kam bislang nicht zum Zuge.

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