Leon Klassen gegen Maximilian Ahlschwede.

Maximilian Ahllschwede (hinten) erzielte beim 2:1-Hinspielsieg der Kogge den Führungstreffer. ©Imago images/Eibner

Das Duell 1860 München gegen Hansa Rostock gab es schon in den unterschiedlichsten Konstellationen: Einst in der Bundesliga stehen sich die Traditionsvereine nun in Liga drei gegenüber – und kämpfen dabei am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live im NDR und BR) im direkten Aufeinandertreffen um den Aufstieg. Dabei kann die Kogge auf eine positive Bilanz gegen die Löwen aufbauen.

1860 München: Unbändige Moral

„Das war für uns ungewohnt“, sprach Michael Köllner und meinte damit die Niederlage gegen die Würzburger Kickers am vorletzten Spieltag – die erste nach zuvor 16 Partien ohne Niederlage und die erst zweite im Grünwalder Stadion in dieser Saison. Doch die Reaktion folgte sofort: Mit acht Umstellungen gewannen die Münchner Löwen in Uerdingen und zeigten dabei, dass der Kader auch in der Breite gut besetzt ist.

Zum Tragen kamen gegen den KFC auch wieder die Comeback-Qualitäten der Löwen. Bereits elfmal lagen sie zur Halbzeitpause zurück, von den Teams, die um den Aufstieg kämpfen, der höchste Wert. Allerdings: Nur fünf Spiele verloren die 60er am Ende, drei Siege gab es nach Halbzeit-Rückstand, zwei davon in der jüngeren Vergangenheit, gegen den MSV Duisburg und eben Uerdingen.

„Ich versuche in der Kabine, das Spiel zu analysieren und den Jungs einen Plan für die 2. Halbzeit mitzugeben. Du kannst immer noch was machen“, so Köllner über die Stärken seiner Mannschaft in Halbzeit zwei. Personell ergibt sich für Köllner wieder viel Spielraum, um zu rotieren.

Sascha Mölders, der in seiner Karriere dreimal gegen die Kogge auflief und drei Tore erzielte, kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück und wird voraussichtlich im Sturm-Zentrum beginnen. Dafür fehlt diesmal Tim Rieder gelbgesperrt. Efkan Bekiroglu, der zuletzt eingewechselt wurde, dürfte wieder von Beginn an spielen.

Hansa Rostock: Keiner ist besser in Halbzeit eins

Der Wind hat sich gedreht und die Kogge setzt ihre Segel: Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien seit dem Re-Start, gewann der FC Hansa Rostock die zwei folgenden Partien und erzielte dabei jeweils drei Treffer. Der Grundstein zum jüngsten 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg wurde einmal mehr vor dem Seitenwechsel gelegt.

„Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant, hatten ein gutes Positionsspiel“, sagte FCH-Coach Jens Härtel über den Sieg gegen Magdeburg, bei dem seine Mannschaft bereits die 15. Halbzeitführung in dieser Saison verzeichnete – Ligabestwert. Interessant ist dieser Fakt sicherlich im Hinblick auf die Schwächen der Münchner Löwen in Halbzeit eins.

Personell gibt es für Härtel einige Alternativen. Dass er ein Freund moderater Rotation ist, bewies er in den vergangenen Spielen. Eine besondere Partie ergibt sich für Kai Bülow, der sieben Jahre lang das Löwen-Trikot trug und nun zum letzten Mal gegen seinen Ex-Verein aufläuft.

Nicht nur er dürfte sich auf die Reise nach München freuen. Das letzte Gastspiel im Grünwalder Stadion gewann der FCH mit 2:1, überhaupt musste er in den letzten fünf Auswärtsspielen bei 1860 München nur eine Niederlage hinnehmen.

Unser abschließender Wett Tipp:

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