Vorschau auf SV Meppen gegen Preußen Münster

Analyse & Aufstellung zum Spiel am 28.10.2018

Tobias Rühle und Luka Tankulic im Duell um den Ball.

Beim letzten Spiel setzten sich die Emsländer durch und behielten die drei Punkte zu Hause. ©Imago/osnapix

Dreimal empfing der SV Meppen bisher die Preußen aus Münster und blieb bei zwei Siegen und einem Remis ungeschlagen. Doch die ersten beiden Duelle fanden bereits zu längst vergangenen Zweitligajahren beider Vereine Anfang der 90er statt. Das erste Drittliga-Duell zwischen beiden im Emsland gewannen die Hausherren mit 2:0. Die nächste Partie steht am Sonntag (Anstoß 14 Uhr, live auf Telekom Sport) an.

SV Meppen: Endlich aus dem Keller lösen

So ein bisschen Aufschwung hat man in Meppen ja schon genommen. Nach dem neunten Spieltag stand man noch mit sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, nur drei Spieltage später sind es doppelt so viele Punkte und man hat den direkten Kontakt zum unteren Mittelfeld hergestellt. Nun soll zu Hause gegen die starken Münsteraner irgendwie der nächste Punkterfolg her.

Fehlen bei diesem Versuch wird allerdings Innenverteidiger Marco Komenda, der bis dato alle Spiele von Beginn an bestritten hat. Bei der 0:1-Niederlage in Großaspach kassierte Komenda binnen zehn Minuten die Gelb-Rote Karte, die er nun gegen die Preußen abbrummen muss. Weiter verzichten muss Trainer Christian Neidhardt noch auf die Langzeitverletzten Marcel Gebers und Fabian Senninger, die beide noch in der Reha stecken.

Neuzugang Nick Proschwitz, der bei seinem halbstündigen Einsatz am letzten Spieltag, noch nicht die rechte Bindung zum Meppener Spiel fand, wird aller Voraussicht nach auch gegen Preußen Münster von der Bank aus starten. Deniz Undav, mit drei Treffern bester Schütze beim SVM, sollte am Sonntag den Platz im Sturmzentrum innehaben.

Zudem könnte nach langer Leidenszeit Markus Ballmert erstmals in dieser Saison zum Kader zählen. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich nach seiner langwierigen Fußverletzung langsam, aber stetig an die hundert Prozent und die Mannschaft herangekämpft.

Preußen Münster: Der Höhenflug hält an

Ebbe in der Kasse, aber in der Liga läuft es bei den Adlerträgern. In den letzten fünf Spielen holten sie vier Siege und ein Remis. Ganz wichtig dabei war der 1:0-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Würzburg, der Preußen wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz hievte.

Matchwinner war Siegtorschütze Martin Kobylanski, der, nachdem der eigentliche Kapitän Simon Scherder seinen Stammplatz verloren hat, auch die Binde trägt und sein Team aufs Feld führt. Seitdem Scherder am achten Spieltag gegen Hansa Rostock seine bereits zweite Gelb-Rote Karte der Saison gesehen hat, zählte er nicht mehr zur Startformation.

Da gegen Meppen nun aber Kevin Rodrigues Pires aufgrund seiner fünften Gelben Karte fehlen wird, ist es durchaus wahrscheinlich, dass der eigentliche Innenverteidiger Scherder als Alternative im defensiven Mittelfeld beginnen wird.

Neben Rodrigues muss Preußens Trainer Marco Antwerpen ebenfalls auf Dominik Lanius, der über muskuläre Probleme klagt, sowie auf die schon längere Zeit ausfallenden Danilo Wiebe und Tobias Warschewski verzichten.

Unser abschließender Wett Tipp:

Meppens Aufschwung gegen Preußens Höhenflug wird am Ende zu einer Punkteteilung beider Mannschaften führen. » Jetzt mit 3.25-Quote auf Unentschieden wetten.