SV Meppen gegen SC Fortuna Köln

Aufstellung & Analyse zum Spiel am 02.12.2018

Nick Proschwitz ist mit vier Saisontoren Meppens gefährlichster Angreifer.

Will seine Torserie gegen die Fortuna auf fünf Spiele in Folge ausbauen: Nick Proschwitz (r.). ©Imago/Picture Point

Kellerduell in der Hänsch-Arena: Der Vorletzte SV Meppen empfängt die auf Platz 16 stehende Fortuna aus Köln. Während die Gastgeber den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen wollen, müssen die Gäste dringend punkten, um nicht noch weiter abzurutschen. Wer sendet am Sonntag (Anstoß: 13.00 Uhr, live auf Telekom Sport) ein Lebenszeichen?

SV Meppen: Späte Punktverluste bereiten Kopfzerbrechen

Durch einen 1:0-Sieg gegen München konnten die Emsländer die Abstiegsplätze verlassen – das war allerdings Anfang Oktober. Seitdem holte die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart nur einen Punkt aus fünf Spielen, als sie am vergangenen Wochenende mit einem Unentschieden in Zwickau eine Serie von vier Niederlagen beenden konnte.

Vor allem in der Schlussviertelstunde geht Meppen regelmäßig die Puste aus. Zehn Gegentore kassierte der SV in diesem Zeitraum, mehr als jeder andere Klub der Liga. Das kostet natürlich Punkte, gegen Zwickau musste Meppen in der 90. Minute noch den Ausgleich hinnehmen und ließ damit erneut zwei wichtige Zähler liegen.

Große Hoffnungen ruhen auf Nick Proschwitz. Der nachverpflichtete Angreifer traf in jedem der letzten vier Spiele und ist damit nach bereits fünf Einsätzen Meppens Toptorjäger. Zuspiele könnten gegen die Fortuna erneut von Martin Wagner kommen.

Der Kapitän verpasste auf Grund einer Kapselverletzung die Spiele gegen Halle und Karlsruhe, wurde gegen Zwickau aber eingewechselt und dürfte in die Startelf zurückkehren. Luka Tankulic müsste dafür im offensiven Mittelfeld Platz machen.

Fortuna Köln: Wer soll die Tore schießen?

Meppen war für die Domstädter noch nie ein gutes Pflaster. Von zwölf Auswärtspartien gewann die Fortuna nur eine, und das ist rund 22 Jahre her. In der vergangenen Spielzeit gingen beide Spiele verloren und Köln blieb jeweils ohne eigenen Treffer.

Das trifft auch für die bisherigen vier Spiele unter dem Koschinat-Nachfolger Tomasz Kaczmarek zu. Nach herben Klatschen gegen Wehen Wiesbaden und Unterhaching gelang gegen Würzburg vor Wochenfrist immerhin ein Punktgewinn, die Tordifferenz von 0:13 liest sich trotzdem katastophal. Auch im Landespokal gegen Viertligist Herkenrath traf Fortuna erst im Elfmeterschießen.

Mehr Torgefahr erhofft sich Kaczmarek von Robin Scheu. Er steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung und dürfte auf dem rechten Flügel Thomas Bröker aus der Startelf verdrängen.

Maik Kegel meldete sich nach auskuriertem Muskelfaserriss zurück und wird aller Voraussicht nach ins zentrale Mittelfeld zurückkehren. Dort dürfte Okan Kurt dann erster Streichkandidat sein. Eine Doppelsechs bestehend aus Kegel und Nico Brandenburger ist hier die wahrscheinlichste Option.

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