FSV Zwickau: Acquistapace-Rückkehr wird konkreter

Wachsmuth fordert mehr Konstanz

Rückkehr nach Zwickau zeichnet sich ab: Jonas Acquistapace

Bald wieder in Zwickau? Jonas Acquistapace © imago

Die Rückkehr von Jonas Acquistapace von den Sportfreunden Lotte zum FSV Zwickau nimmt immer konkretere Formen an. FSV-Trainer Torsten Ziegner kann sich den Einstieg des Innenverteidigers ins Mannschaftstraining der „Schwäne“ bereits unmittelbar nach der Weihnachtspause vorstellen.

Er könnte schon beim Trainingsauftakt am 2. Januar dabei sein. (FSV-Coach Torsten Ziegner zur Rückkehr von Jonas Acquistapace)

Acquistapace würde exakt ins Anforderungsprofil der Westsachsen für einen Neuzugang in der Defensive entsprechen, unterstrich Ziegner im Fachmagazin Kicker (Heft 103 vom 21.12.2017) sein großes Interesse an dem 28-Jährigen. „Wenn wir uns mit Lotte einigen, könnte er schon beim Trainingsauftakt am 2. Januar dabei sein“, deutete der Coach eine offenbar schon sehr kurzfristig umsetzbare Verpflichtung an.

In Lotte nur noch Dauerreservist

Erst vor einem halben Jahr hatten sich die Wege von Zwickau und Acquistapace getrennt. Der in der vergangenen Winterpause unter Vertrag genommene Abwehrspieler lehnte ein Angebot des FSV zur Weiterbeschäftigung ab und heuerte bis 2019 in Lotte an. In seiner westfälischen Heimat allerdings verlor Acquistapace nach Startelf-Berufungen für die ersten vier Saisonspiele im Zuge der Trainerwechsel seinen Stammplatz und kam seitdem nur noch zweimal für insgesamt sechs Minuten zum Einsatz.

Über den Acquistapace-Deal hinaus hofft Ziegner in der anbrechenden Wintertransferperiode auf weitere Verstärkungen für den Abstiegskampf. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht ein zusätzlicher Stürmer. Möglicherweise soll außerdem noch ein neuer Spieler für das zentrale Mittelfeld verpflichtet werden.

Aus Sicht von FSV-Kapitän Toni Wachsmuth ist das Personal allerdings nicht die einzige Baustelle. In der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 21.12.2017) beklagte der Abwehrchef die mangelnde Konstanz seines Teams.

Vor seiner zuletzt ansprechenden Mini-Serie von immerhin drei Spielen ohne Niederlage (fünf Punkte) hatte Zwickau vier Begegnungen nacheinander verloren. Ähnlich war außerdem schon der erste Abschnitt der Hinrunde verlaufen.

Wachmuths Meinung nach kann sich das Ziegner-Team in der zweiten Saisonhälfte jedoch „eine längere Durststrecke“ nicht mehr erlauben: „Wir müssen daran arbeiten, über einen längeren Zeitraum bessere Spiele abzuliefern.“

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