FSV Zwickau: DFB korrigiert Fehlbetrag

Beschwerde erfolgreich

Um den Zuschauern in Zwickau weiterhin Drittliga-Fußball bieten zu können, ist der Klub ins Risiko gegangen.

Gute Nachrichten für Zwickau, der DFB folgte der Beschwerde des FSV. ©Imago/Kruczynski

Einen Fehlbetrag von 740.000 Euro hatte der DFB vor rund zwei Wochen beim FSV Zwickau festgestellt. Ein Schock für die Schwäne, die zwar ein bewusstes finanzielles Risiko eingegangen waren, um den Etat der ersten Mannschaft und damit die Aussicht auf den Klassenerhalt zu verbessern, aber mit einem Fehlbetrag von lediglich 550.000 Euro kalkuliert hatten.

Schon kurz nach Bekanntwerden kündigte Zwickau ein, Beschwerde einzulegen – und hatte damit Erfolg. Wie der Klub am Freitag offiziell mitteilte, folgte der DFB der Beschwerde und reduzierte den Betrag des Liquiditätsnachweises auf 670.000 Euro.

Auch Kosteneinsparungen werden angerechnet

Ebenfalls wichtig für die Zwickauer Zukunft: Die Möglichkeiten, diese Liquiditätsnachweise zu erbringen, wurden gemäß einem Antrag des FSV erweitert. Dadurch kann der Verein die zusätzliche Liquidität auch durch Kosteneinsparungen erbringen. 

„Aktuell verhandeln wir außerhalb des Bereichs der Stadionmiete über weitere nennenswerte Kosteneinsparungsmöglichkeiten. Da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind, können wir derzeit keine weiteren Angaben zu diesen Einsparungsmöglichkeiten machen“, heißt es in der offiziellen Meitteilung der Schwäne.

Außerdem soll Anfang Januar mit potentiellen Kreditgebern verhandelt werden, um den Nachweis der Liquidität erbringen zu können.

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