FSV Zwickau: Eine Halbzeit dominant

45 Minuten auswärts spielbestimmend

Patrick Göbel vom HFC gegen Morris Schröter vom FSV Zwickau

Morris Schröter (r.) hätte mit einem seiner seltenen Treffer fast den Sieg gesichert. ©Imago images/Karina Hessland

Der FSV Zwickau konnte beim Halleschen FC einen Punkt gewinnen, der sich teilweise wie zwei verlorene Zähler anfühlte. Denn gerade im ersten Durchgang hatten die Westsachsen das Heft des Handelns fest in der Hand.

Doch in der Kabine stellte der HFC um und konnte so nach dem Seitenwechsel zu besseren Chancen und letztendlich dem Ausgleich kommen. So reichte das erste Tor seit drei Jahren von Morris Schröter nicht zum Sieg.

Ziegner sieht überlegenen FSV

„Wir ärgern uns, dass wir so spät ein Gegentor bekommen haben, aber wenn man beide Halbzeiten sieht, ist es vielleicht gerecht.“, sagte ein diplomatischer Joen Enochs nach abpfiff bei Magenta Sport.  Besonders schnelle Ballverluste im zweiten Durchgang störten ihn, nachdem zuvor – wie er selbst sagte – ungewöhnlicherweise der FSV auswärts das Spiel bestimmt hatte.

Sein Gegenüber Torsten Ziegner hatte fast mehr Lob für die „Schwäne“ über, als deren eigener Trainer: „Ich fand das Zwickau uns heute in vielen, fast in allen Belangen überlegen war.“  

Trotz Steigerung ab Minute 46 fand er das Remis nicht verdient. Dabei ist sein Team immerhin das erste, gegen das der FSV nach einer Halbzeitführung nicht gewinnen konnte. Zuvor hatte Zwickau dreimal einen Vorsprung in die Kabine gebracht und diesen bis zum Ende gehalten.

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