FSV Zwickau: Enochs fordert Demut

"Wir wissen ganz genau, wo wir herkommen."

Joe Enochs als Trainer des FSV Zwickau

FSV-Trainer Joe Enochs besinnt sich auf die Stärken seiner Mannschaft. ©Imago images/Eibner

Die Serie ist gerissen: Nach fünf Spielen in Folge ohne Niederlage ging der FSV Zwickau am gestrigen Freitag als Verlierer vom Platz, verlor gegen die SG Sonnenhof Großaspach mit 0:1. Grund dafür war vor allem die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, allerdings schlich sich auch die eine oder andere Nachlässigkeit in der Defensive ein.

Ungewohnt war dies, traten die Schwäne in den vergangenen Spielen meist äußerst kompakt auf, kassierten vor der gestrigen Partie nur zwei Gegentore in den letzten fünf Partien. Die Niederlage gegen Großaspach dient für Trainer Joe Enochs als Warnschuss, er appellierte danach, wieder mehr Demut walten zu lassen.

FSV-Tugenden

„Ich glaube, dass wir gut beraten sind, auf dem Teppich zu bleiben. Viele haben vor dem Spiel gefragt: Wie hoch werdet ihr gewinnen, weil wir die letzten beiden Heimspiele eben hoch gewonnen haben. Das ist fatal für uns“, gibt Enochs bei MagentaSport einen Einblick darauf, dass die Ansprüche von außen aufgrund der jüngsten Ergebnisse gestiegen sind.

Laut Enochs geht es aber weiterhin nur mit einer gehörigen Portion Demut. „Wenn wir glauben, dass wir etwas Besonderes sind – das ist nicht unsere Art hier in Zwickau. Wir wissen ganz genau, wo wir herkommen und werden versuchen unsere Art wieder ins Spiel reinzubringen.“

Mit dieser Art sind sicherlich die Grundtugenden – Einsatz-, Laufbereitschaft, Mentalität – gemeint, die der FSV bislang stets an den Tag legte und durch die er für die Gegner so schwer zu bespielen ist. Das war zuletzt auch auswärts so, wo die Schwäne bei den Top-Teams aus Unterhaching und Halle punktete, zuvor auch aus Rostock einen Zähler mitnahm.

Am kommenden Wochenende geht es wieder auf Reisen, dann zum FC Ingolstadt. Dort hat Zwickau, anders als gegen Großaspach, die Underdog-Rolle inne. Angesichts der individuellen Qualität der Schanzer kommt es wieder stärker auf eine geschlossene Mannschaftsleistung der Schwäne an. Und diese Rolle liegt dem FSV, wie er in der laufenden Saison schon oft unter Beweis gestellt hat.

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