FSV Zwickau: Enochs will nicht hadern

Nach Pokal-Aus gegen Inter Leipzig

Joe Enochs vom FSV Zwickau

Joe Enochs richtet den Blick nach dem Pokalaus gleich wieder nach vorne. ©Imago images/Picture Point

Das 1:2 gegen Inter Leipzig im Viertelfinale des Sachsenpokals war beim FSV Zwickau alles andere als eingeplant. Gegen den unterklassigen Gegner hätte der Drittligist seiner Favoritenrolle eigentlich klar gerecht werden sollen. Dafür bot Trainer Joe Enochs auch weitestgehend seine stärkste Elf auf.

Gegen Münster wieder Normalform?

Nur Janik Mäder und Ali Odabas bekamen als Spieler, die zuletzt hinten dran waren, eine Chance von Beginn an. Es reichte dennoch nicht, was Enochs vor allem an der Chancenverwertung festmachte.

Ich ärgere mich schon, weil ich weiß, dass wir das Spiel mit einer normalen Form hätten gewinnen können. Wir sind eine gute Mannschaft, wenn wir unsere Leistung auf den Platz kriegen, das ist uns heute nicht gelungen.“ so der US-Amerikaner beim MDR, „Ich werde die Mannschaft jetzt aber nicht auseinandernehmen.“

Dazu bleibt auch kaum Zeit, denn am Wochenende heißt es für die „Schwäne“ nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen gegen Abstiegskonkurrent Preußen Münster wieder den Schalter umzulegen. Auch im Heimspiel gegen die Westfalen dürfte es auf die Effektivität ankommen, da davon auszugehen ist, dass die Gäste tief stehen werden.

Die Standards als typische Waffe des FSV werden daher zweifelsohne wieder wichtig werden. Gegen Inter allerdings war es der Gegner, der nach einem ruhenden Ball den Siegtreffer erzielte.

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