FSV Zwickau: Finanzielle Sorgen größer als erwartet

DFB erteilt Auflagen

Um den Zuschauern in Zwickau weiterhin Drittliga-Fußball bieten zu können, ist der Klub ins Risiko gegangen.

Zwischen DFB und FSV herrschen unterschiedliche Auffassungen zu den erwarteten Besucherzahlen im Stadion Zwickau. ©Imago/Kruczynski

Beim FSV Zwickau hat man sich im Sommer bewusst dafür entschieden, ein finanzielles Risiko einzugehen, um damit die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen. Durch die Aufstockung des Etats der ersten Mannschaft ergab sich ein Fehlbetrag von 550.000 Euro, den der Klub mit einem transparenten Maßnahmenkatalog auffangen will.

Die Höhe des Fehlbetrags schätzt der DFB allerdings deutlich höher ein und erteilte den Zwickauern jetzt Auflagen in Höhe von 740.000 Euro, die sie bis Ende Januar nachweisen müssen.„Wir werden in jedem Fall Beschwerde einlegen. Mich überrascht die Summe nicht. Der DFB geht eher etwas konservativ heran“, sagte FSV-Geschäftsführer Christian Breiner der Freien Presse.

Aufnahme eines Kredits als letzter Strohhalm

Unterschiedliche Ansichten herrschen zur Zuschauerkalkulation und den daraus resultierenden Einnahmen. „Zudem weiß der DFB noch nicht, dass wir eine Ausgabe von 100.000 Euro in die Planung der nächsten Saison verschieben können. Das werden wir noch mitteilen“, so Breiner.

Um Beschwerde einzulegen, haben die Schwäne fünf Tage Zeit. Sollte der Fehlbetrag nicht rechtzeitig aufgebracht werden können, will Zwickau die Aufnahme eines Kredits prüfen.

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