FSV Zwickau: Hoffen auf den Huth-Effekt

Angreifer nach Gelbsperre zurück

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.2020 | 14:32

Elias Huth im FSV-Dress.

Mit zehn Treffern Zwickaus gefährlichster Angreifer: Elias Huth. ©imago images/Picture Point

Der FSV Zwickau ist wieder ein Stück näher an die Abstiegsplätze gerückt. Durch die 0:2-Niederlage gegen den Nachwuchs des FC Bayern und den Heimsieg des HFC stehen die "Schwäne" zwar punktgleich, aber dank der besseren Tordifferenz doch knapp über dem Strich.

Umso wichtiger ist ein Erfolg im Heimspiel gegen Unterhaching. Die Spielvereinigung gibt am kommenden Sonntag ihre Visitenkarte ab, wo FSV-Coach Joe Enochs wieder auf seinen erfolgreichsten Torjäger zurückgreifen kann, denn Elias Huth kehrt nach seiner Gelbsperre wieder zurück.

Die Leihgabe des FCK, mit zehn Treffern und vier Vorlagen an rund einem Drittel der 47 Saisontore des FSV direkt beteiligt, wurde in München schmerzlich vermisst. Enochs stellte Gerrit Wegkamp im Sturm an die Seite von Ronny König, offensive Durchschlagskraft konnten die Gäste aber nicht entwickeln.

Nur ein Mal führte ein Huth-Tor nicht zu Punkten

Gegen Haching dürfte Huth erneut an der Seite von König auflaufen, mit dem 37-Jährigen als Zielspieler, der hohe Bölle festmacht und dem 14 Jahre jüngeren Huth, der diese dann verarbeitet. Wie wichtig dessen Treffer sind, zeigt eine kuriose Statistik.

Denn wenn Huth trifft, steigen die Chancen auf einen Punktgewinn gewaltig. Lediglich gegen seinen Stammklub Ende August führte ein Huth-Tor nicht zu etwas Zählbarem. Gegen Würzburg, Köln, Münster und Halle war Huth erfolgreich, am Ende bejubelte Zwickau jeweils einen Sieg. Seine Treffer gegen Chemnitz und Rostock trugen jeweils zu einem Unentschieden bei.

Joe Enochs, der mit Haching einen "spielstarken Gegner" erwartet, dürfte es am Sonntag aber egal sein, wer die Tore macht - solange am Ende ein Sieg auf der Anzeigetafel steht.

Das Restprogramm des FSV Zwickau