FSV Zwickau: Kein Platz für Pessimismus

Zuversicht trotz Negativentwicklung

Optimismus ist Trumpf: Zwickaus Torwart Johannes Brinkies

Trotz Abstiegsgefahr zuversichtlich: FSV-Torhüter Johannes Brinkies © imago/Eibner

Beim FSV Zwickau ist Schwarzmalerei trotz der anhaltenden Negativentwicklung tabu. Die Spieler von Trainer Torsten Ziegner demonstrieren vor dem Heimspiel gegen Aufstiegskandidat SV Wehen Wiesbaden (Samstag) ungeachtet ihrer Talfahrt Richtung Abstiegszone trotzig Selbstbewusstsein.

Entscheidend ist unser Wir-Gefühl auf dem Platz. (FSV-Torhüter Johannes Brinkies)

Aus Sicht von Torwart Johannes Brinkies hat der unterschiedliche Tabellenstand „nicht viel zu bedeuten“, wie der Keeper in der Freien Presse sagte. Entscheidend für einen Erfolg gegen Wiesbaden sei neben einem kompakten Auftritt als Team, „dass wir unser Wir-Gefühl auf den Platz bringen“.

„Schwäne“ durch Negativserie in Nähe der Abstiegszone

Ganz offensichtlich aber waren auch dabei in Ziegners Mannschaft zuletzt einige Probleme aufgetreten. Gleich drei Niederlagen in Folge mussten die Westsachsen zuletzt in Folge quittieren. Durch nur einen Sieg in den vergangenen sechs Spielen sind die „Schwäne“ bis unmittelbar vor die Gefahrenzone mit nur noch zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze abgerutscht.

Dennoch haben außer Brinkies auch seine Vorderleute aus dem 0:1 am vergangenen Wochende bei Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC positive Erkenntnisse gezogen und verbreiten deswegen Optimismus. Angreifer Fridolin Wagner will besonders in den verbleibenden drei Heimspielen bis zur Winterpause gegen den SVWW sowie danach den Halleschen FC und den Chemnitzer FC „fleißig punkten“.

Auch Toni Wachsmuth betonte in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 21.11.2017) die Zuversicht im FSV-Kader. In Karlsruhe sei „nicht alles schlecht gewesen“, sagte der Kapitän und gab für das Duell mit Wiesbaden Dominanz als Parole aus. Die Mannschaft müsse dem Spiel „unseren Stempel aufdrücken“.

Für die Aufstellung gegen Wiesbaden stehen Coach Ziegner außerdem im Vergleich zum Auftritt beim KSC für die Offensive zwei Alternativen mehr zur Verfügung. Bantley Baxter Bahn kann nach abgelaufener Sperre ebenso wieder spielen wie Morris Schröter nach Ausheilung seines Faserrisses in der Bauchmuskulatur.

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