FSV Zwickau: Keine Lust auf Rechenspiele

Klassenerhalt soll mit Sieg eingefahren werden

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2020 | 08:46
FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth.

Der Fokus des FSV Zwickaus und seines Sportdirektors Toni Wachsmuth liegt am Samstag auf der eigenen Leistung. ©imago images/Picture Point

Den Klassenerhalt hat der FSV Zwickau durch den 2:1-Sieg über Chemnitz bekanntlich wieder in der eigenen Hand. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, der an den CFC abgegeben wurde, könnte den „Schwänen“ unter Umständen am Samstag bei Waldhof Mannheim schon ein Punkt reichen.

Bei einem Remis gegen die Kurpfälzer müsste dann aber der Blick nach Chemnitz gehen, wo die „Himmelblauen“ nicht mit mehr als drei Toren Differenz gegen Rostock gewinnen dürften. Auf diese Rechenspiele und den bangen Blick auf Ergebnisse auf anderen Plätzen hat Mike Könnecke aber überhaupt keine Lust.

über das Spiel gegen den SVW
„ Wir wollen in Mannheim wieder gut performen und die drei Punkte mitnehmen. ”
Mike Könnecke

„Wir wollen in Mannheim wieder gut performen und die drei Punkte mitnehmen, um den Klassenerhalt perfekt zu machen“, erklärte der Torschütze des Siegtreffers am vergangenen Wochenende nun in der Bild (Ausgabe vom 03.07.2020). Dass die Brust in Zwickau nun etwas breiter ist, dürfte aber nicht nur am Sprung über den Strich liegen.

Erstmals drei Siege in Folge?

Denn mit dem Erfolg über Chemnitz gelang es dem FSV erstmals in dieser Saison, zwei Partien in Folge zu gewinnen. Gegen den Waldhof – der einige Ausfälle zu beklagen hat und auch auf einige Stammspieler verzichtet, die den Klub nach Saisonende verlassen werden – soll nun also das „Triple“ folgen.

So ganz kalt wird die „Schwäne“ das Geschehen in Chemnitz aber nicht lassen, wie Sportdirektor Toni Wachsmuth gegenüber der Freien Presse einräumte: „Auch wenn auf der Bank sicher mal ins Handy geschaut wird, wie es in Chemnitz steht, kümmern wir uns in erster Linie um uns.“ Wohlwissend, dass seine Mannschaft es in Mannheim selbst in der Hand hat, den Blick auf das Handy obsolet werden zu lassen.

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