FSV Zwickau: Klartext von Kapitän Wachsmuth

Appell zur Veränderung der Einstellung

Appell an die Kollegen: Zwickaus Kapitän Toni Wachmuth

Fordert 100 Prozent Einsatz: FSV-Kapitän Toni Wachsmuth © imago

Bei Schlusslicht FSV Zwickau ist die Stimmung ausgesprochen angespannt. Kapitän Toni Wachsmuth mahnt für das Kellerduell am Sonntag mit dem ebenfalls noch sieglosen Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers ausdrücklich eine veränderte Haltung der gesamten Mannschaft an.

Es kann ganz, ganz hässlich für uns werden. (Zwickaus Kapitän Toni Wachsmuth zur Tabellensituation)

Der Abwehrspieler fordert unbedingte Entschlossenheit in Zweikämpfen und 100-prozentigen Willen im Torabschluss. „Ohne diese Tugenden kann es für ganz, ganz hässlich werden“, sagte Wachsmuth in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 22.08.2017) zur Situation der „Schwäne“.

Vorjahres-Aufsteiger mit großen Problemen

Zwickau kämpft nach der Anfangsphase der neuen Saison mit großen Problemen. Nach den ersten fünf Begegnungen stehen für die Westsachsen ganze zwei Punkte zu Buche. Zuletzt musste das Team von Trainer Torsten Ziegner bei Aufsteiger SV Meppen eine 0:4-Pleite quittieren und stürzte dadurch an das Tabellenende.

Wachsmuth berichtete weiter auch von einer internen Aussprache der Mannschaft nach dem Desaster im Emsland. „Uns sind Dinge abhanden gekommen, die uns früher einmal stark gemacht haben“, meinte der gebürtige Thüringer.

Sein Verteidiger-Kollege Nils Miatke sagt dem Vorjahres-Aufsteiger unterdessen ohne eine angemessene Reaktion der Mannschaft eine düstere Zukunft voraus und macht sich sogar schon Sorgen um den angestrebten Klasssenerhalt. „Wenn wir so weitermachen“, zitierte die Bild den 27 Jahre alten Defensiv-Spezialisten, „haben wir keine Chance in dieser Liga.“

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