FSV Zwickau: Kommt noch ein Verteidiger?

Ziegner will in der Defensive nachlegen

Torsten Ziegner, Trainer des FSV Zwickau, an der Seitenlinie.

Torsten Ziegner möchte im Defensivbereich personell nachbessern. ©Imago

Obwohl erst wenige Partien in der neuen Spielzeit absolviert sind, befinden sich die Schwäne bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison in einer heiklen Lage. Mit nur zwei Punkten aus sechs Spielen belegt der FSV den letzten Tabellenplatz. Besonders in der Offensive läuft es noch nicht rund, erst zwei Treffer stehen auf dem Zwickauer Konto zu Buche.

Innenverteidiger außer Gefecht

Allerdings wird nun auch die Defensive zur Baustelle. Gegen Würzburg verletzte sich Innenverteidiger Ali Odabas und fällt voraussichtlich drei Wochen aus. Damit befindet sich auch der letzte gelernte Innenverteidiger des FSV im Lazarett, nachdem Alexander Sorge noch an seinem Kreuzbandriss laboriert und Toni Wachsmuth derzeit an muskulären Problemen leidet.

Gegen Würzburg rückte Davy Frick wieder in die Abwehr-Zentrale und machte seine Sache ordentlich. Nach der Verletzung Odabas´ musste René Lange an seiner Seite aushelfen. Zu improvisieren kann in der langen Drittliga-Saison jedoch nicht die Lösung sein, weshalb Trainer Torsten Ziegner laut dem Kicker (Ausgabe vom 28.08.2017) nochmal nachlegen und einen neuen Verteidiger verpflichten will.

Aufgrund der klammen Vereinskassen kommen für den FSV derzeit vertragslose und damit ablösefreie Spieler dafür am ehesten in Frage. Möglich wäre für die Schwäne auch ein Leihgeschäft.

Unabhängig von potentiellen Verstärkungen hat Ziegner aufgrund der Länderspielpause nun zwei Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf das Spiel in Münster vorzubereiten. Dabei wird dann auch der zuletzt angeschlagene Kapitän Wachsmuth voraussichtlich wieder auf dem Platz stehen.

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