FSV Zwickau verpflichtet Lenk

Danny König freigestellt

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.20 | 15:52
Robin Lenk

Robin Lenk bringt viel Erfahrung als Assistent mit. ©Imago images

Update (28.5.2020):
Am heutigen Donnerstag bestätigte der FSV Zwickau die Verpflichtung von Robin Lenk als neuen Co-Trainer. Der bisherige Assistent Danny König wurde freigestellt. Sportdirektor Toni Wachsmuth spricht von einem „neuen Impuls“ durch die Maßnahme, die den Schwänen sofort weiterhelfen soll: „Er kennt nicht nur die Region, sondern auch den FSV ganz genau und weiß wofür wir stehen. Er hat bereits schon sehr viele Spiele von uns live im Stadion verfolgt und so einen guten Überblick über die Mannschaft erhalten“, so Wachsmuth über Lenk.

Unser Artikel vom 27.5.2020:
Beim FSV Zwickau scheint es nun zur sich schon vor einigen Wochen andeutenden Verpflichtung von Robin Lenk als Co-Trainer zu kommen. Die „Bild“ (Ausgabe vom 27.05.2020) berichtet, Lenk habe seinen Vertrag bei Erzgebirge Aue aufgelöst und unterschreibe zeitnah in Zwickau.

Der 36-Jährige war als Spieler, Jugend- und Co-Trainer über zehn Jahre beim FC Erzgebirge Aue gewesen, ehe er im März letzten Jahres plötzlich freigestellt wurde. Über die Gründe schwiegen sich Verein wie Angestellter aus.

Der A-Lizenz-Inhaber war unter den vielen Trainern des FCE stets die Konstante im Klub gewesen, übernahm sogar als Interimstrainer, wenn Not am Mann war.

Bei den „Schwänen“ soll er nun Joe Enochs zur Seite stehen. Der US-Amerikaner hatte selbst seinen Vertrag bei den Westsachsen erst kürzlich verlängert und bekommt nun die erhoffte Unterstützung im Trainerteam.

Kritik am DFB

Indes bereitet sich der FSV auf den Re-Start am Wochenende vor, nicht ohne noch einmal auf seine Bedenken zu verweisen und erneut deutliche Kritik am DFB zu üben.

In einer Pressemitteilung mit Bezug auf den am Montag erfolgten definitiven Beschluss des DFB-Bundestags, die Liga fortzusetzen, heißt es unter anderem:

„Dass die unterschiedlichen länderspezifischen behördlichen Anordnungslagen zu einer unterschiedlichen Dauer der Vorbereitungszeit und des Trainings beider Mannschaften führten, stellt dabei für den DFB offensichtlich kein Problem dar. Ebenso wenig scheint es den DFB zu interessieren, dass er mit seiner Entscheidung auf dem gestrigen DFB-Bundestag die in seinem eigenen Statut verankerten Prinzipen des Fair-Play und der Wettbewerbsgleichheit außer Kraft setzt.“ 

Immerhin ist der FSV in Bezug auf die durch die Krise und Geisterspiele entstehenden Liquiditätsengpässe vorsichtig optimistisch und befindet sich in guten Gesprächen mit seiner Hausbank bezüglich eines Darlehens.