FSV Zwickau: Personal-Puzzle vor KSC-Partie?

Wie lässt Joe Enochs agieren?

Joe Enochs als Trainer des FSV Zwickau

Was lässt sich Joe Enochs gegen den KSC einfallen? ©Imago/Picture Point

Null Punkte, null Tore nach der Winterpause – der FSV Zwickau kommt schlecht aus den Startlöchern und muss nun im Nachholspiel gegen den KSC am heutigen Dienstag (Anstoß: 19 Uhr) zusehen, dass er den Abstand zu den Abstiegsrängen möglichst wieder vergrößert.

Könnecke auf der Zehn?

Aufgrund der mauen Auftritte zuletzt, die vor allem offensiv einiges zu wünschen übrig ließen, bieten sich Umstellungen bei den Schwänen an. Zum Beispiel wäre ein 4-2-3-1 System denkbar, mit dem die Schwäne vor allem zu Saisonbeginn überzeugten. Damals bildete Tarsis Bonga die einzige Spitze, Mike Könnecke agierte dahinter. So eroberte der FSV auch in Karlsruhe einen Punkt (1:1).

Eben jener Könnecke saß zuletzt nur auf der Bank, könnte der Zwickauer Offensive aufgrund seiner Anlagen aber wieder die Galligkeit geben, die ihr zuletzt fehlte. Zwei Optionen für die Offensive fallen jedenfalls für die KSC-Partie weg: Orrin Mc Kinze Gaines fehlt gesperrt, Christian Bickel ist weiterhin verletzt.

Ändert Enochs diesmal das System?

Alternativen zu den arrivierten Kräften gibt es dennoch, zum Beispiel den in den letzten Wochen wieder weniger gefragten Alexandros Kartalis, der gegen Mitte der Hinrunde seine Chance nutzte und stark aufspielte. Auch er könnte den Platz hinter den Spitzen besetzen, sollte sich Enochs für ein 4-2-3-1 entscheiden.

Möglich wäre auch eine Umstellung auf ein 3-5-2 System, wenn auch unwahrscheinlich. Denn Enochs muss ausgerechnet auf Abwehrmann Nico Antonitsch, der eine Gelbsperre absitzt, verzichten.

Bereits vor der Partie in Köln wurde eine Rückkehr zur Dreierkette diskutiert, allerdings gab Enochs dabei zu bedenken, dass die Viererkette gegen Braunschweig gut funktioniert habe. Mit einem 4-4-2 erkämpfte sich auch erst jüngst Konkurrenz Carl Zeiss Jena ein 1:1 gegen den kommenden Gegner KSC.

Antonitsch vertreten wird jedenfalls aller Voraussicht nach Bryan Gaul. Der US-Amerikaner ist nach seiner Verletzung, die ihn die komplette Hinrunde lahm legte, wieder fit, stand bereits in den vergangenen zwei Partien im Kader und kann nun auf sein Debüt für die Schwäne an der Seite von Toni Wachsmuth hoffen.

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