FSV Zwickau: Top11 der letzten 25 Jahre

Unger, Hermel & Co.

Marian Unger greift zu.

Vier Jahre lang war Marian Unger die verlässliche Nummer eins in Zwickau. ©imago images/Picture Point

In der Gegenwart läuft kein Fußball, darum wirft Liga-Drei.de einen Blick in die Vergangenheit – genauer gesagt auf die letzten 25 Jahre. Gesucht wird dabei immer die Top11 eines Klubs für das letzte Vierteljahrhundert.

Warum 25 Jahre? Der Altersschnitt der Redaktion liegt bei Mitte 30, somit sind die Fußballereignisse der letzten zweieinhalb Jahrzehnte bei uns präsent. Mit dem FSV Zwickau wollen wir heute weitermachen.

Tor & Abwehr

Vier Jahre lang flog Marian Unger im FSV-Dress durch die Strafräume der Regionalliga. Dabei bestritt der Kultkeeper des Ostens 129 Partien, in 66 davon stand die Null. Auch wenn er nach dem Aufstieg seinen Stammplatz an Johannes Brinkies verlor, in der Top11 ist er gesetzt.

Davor verteidigt eine Dreierkette, deren zentrales Glied ein Libero ist. Wer sonst als Lars Hermel käme da in Frage? In unsere Nominierung fließen selbstverständlich die drei Zweitliga-Jahre ein, die er zusätzlich zur Spielzeit 1994/95 für Zwickau absolvierte und dabei mit elf Treffern auch Torgefahr bewies.

Kapitän, Identifikationsfigur und heute Sportdirektor: Toni Wachsmuth bedarf eigentlich keiner Vorstellung mehr. Mit dem „Wachser“ stieg der FSV 2016 in die 3. Liga auf und etablierte sich dort – dem Anführer sei Dank. Sechs Jahre lief Robert Paul für die „Schwäne“ auf und glänzte dabei als besonnener Zweikämpfer, der ohne viele Verwarnungen auskam.

Mittelfeld

Vor unserer Dreierkette läuft ein fünf Mann starkes Mittelfeld auf. Deren Doppelsechs besteht zur Hälfte aus Khvicha Shubitidze. Der Georgier hielt dem Klub auch nach dem Abstieg aus der Regionalliga im Jahr 2000 die Treue und entwickelte sich zu einem torgefährlichen Abräumer.

Ihm zur Seite steht wie damals Alexander Köcher. Ob Abstieg aus der Regionalliga oder fünf Jahre später die Saison 2005/06 in der Landesliga, der torgefährliche und robuste defensive Mittelfeldspieler hielt dem Klub immer die Treue.

Auf rechts stellen wir Patrick Göbel auf. Wer fünf Treffer und zwölf Vorlagen zum Regionalliga-Aufstieg 2016 beisteuert, nur um diese Zahlen ein Jahr später auch in Liga drei wieder auf den Rasen zu bringen, der hat es sich verdient.

Für die verbliebenen beiden Positionen bedienen wir uns im aktuellen Kader. Über links kommt Nils Miatke. Torgefahr ist dem 30-Jährigen nicht fremd, zudem kann er wie sein Pendant Göbel auch Erfahrung als Außenverteidiger vorweisen, was der Zwickau Top11 weitere Stabilität verleiht.

Im aktuellen Kader Abwehrchef, beweist Davy Frick einmal mehr, dass die Position noch erfunden werden muss, die er nicht spielen kann. Die hohe Passsicherheit – die wir bereits Mitte Februar mit einem Chapeau, Davy Frick behandelten – die Zwickaus Rekordspieler (290 Einsätze) auszeichnet, kommt im offensiven Mittelfeld zum Einsatz.

Angriff

Wenn der Rekordspieler dabei ist, dann natürlich auch der Rekordtorjäger: Die Rede ist selbstverständlich von Ronny König. 51 Treffer erzielte die baumlange Sturmkante und ist mit aktuell sieben Treffern auf bestem Wege, auch das vierte Jahr in Folge zweistellig zu treffen.

Mit 37 Treffern für den FSV liegt Steffen Kellig auf Platz drei der treffsichersten Angreifer der Klubgeschichte. Auf den Angreifer, der Zwickau mit 18 Toren zum Oberliga-Aufstieg 2012 schoss, wollen wir nicht verzichten: Wer für 37 Treffer nur 79 Spiele benötigt, hat sich als Knipser bewiesen.

Die Top11 des FSV Zwickau auf einen Blick:

Marian Unger – Toni Wachsmuth, Lars Hermel, Robert Paul – Patrick Göbel, Khvicha Shubitidze, Davy Frick, Alexander Köcher, Nils Miatke – Ronny König, Steffen Kellig.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Top11.