FSV Zwickau: Torsten Ziegner geht zum Saisonende

Verein und Coach beenden Zusammenarbeit

Torsten Ziegner steht an der Seitenlinie in Zwickau

Verlässt den FSV zum Saisonende: Torsten Ziegner. ©Imago/foto2press

Die Schwäne und Chefcoach Torsten Ziegner gehen nach sechs gemeinsamen Jahren nach der laufenden Saison getrennte Wege. Das gab der FSV am heutigen Dienstagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Trennung erfolgte demnach einvernehmlich.

„Ich möchte mich an dieser Stelle bei Torsten Ziegner sowohl für seine ausgezeichnete Arbeit als auch für seine Integrität als Mensch und Führungsperson bedanken“, so Sportdirektor David Wagner. „Der FSV Zwickau hat sich in den vergangenen sechs Jahren mit ihm als Trainer kontinuierlich nach vorne entwickelt. Es ist natürlich, dass sich Verein und Trainer nach einer so erfolgreichen Zeit einmal unabhängig voneinander weiterentwickeln möchten.“

Keine Perspektive?

Ziegner übernahm die Zwickauer im Juli 2012 und führte sie in die dritte Liga. Dort hielt er in einer schwierigen ersten Saison mit den Schwänen die Klasse und steht mit dem FSV momentan auf einem soliden 14. Rang neun Punkte vor der Abstiegszone.

Eine Verlängerung seines bis Saisonende laufenden Vertrags war zuletzt anvisiert worden, allerdings knüpfte Ziegner daran Bedingungen wie die Verstärkung des Trainerstabs. Die Perspektive, die der 40-Jährige von den Schwänen forderte, konnten ihm diese wohl nicht bieten.

Klassenerhalt im Fokus

Fraglich ist nun, wo Ziegner, der noch immer im benachbarten Jena wohnt und zuletzt auch beim Thüringen-Derby gegen Erfurt dort auf der Tribüne saß, in der kommenden Saison an der Seitenlinie steht. Mit seiner guten Arbeit in Zwickau dürfte er jedenfalls einige Begehrlichkeiten geweckt haben.

Wer in Ziegners Fußstapfen tritt, steht unterdessen noch nicht fest. Im Fokus steht momentan ohnehin der Klassenerhalt in der aktuellen Saison. Der scheidende Coach selbst sei jedenfalls „zu einhundert Prozent davon überzeugt, dass wir auch in dieser Saison die Dritte Liga in Zwickau erhalten werden. Dafür ist es unabdingbar, dass wir alle gemeinsam weiter mit voller Leidenschaft und Ehrgeiz arbeiten“, so Ziegner.