FSV Zwickau: Ziegner auch gegen Würzburg auf der Bank

Rückendeckung für FSV-Coach trotz Fehlstarts

Halten in Zwickau zusammen: Sportvorstand David Wagner (l.) und Trainer Torsten Ziegner

Kann weiter auf Sportvorstand David Wagner (l.) bauen: FSV-Coach Torsten Ziegner © imago/Kruczynski

Beim FSV Zwickau kann Trainer Torsten Ziegner trotz des Sturzes an das Tabellenende offenbar vorläufig in Ruhe weiterarbeiten. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 21.08.2017) hat der 39-Jährige nach der 0:4-Pleite bei Aufsteiger SV Meppen weiter das Vertrauen von Sportvorstand David Wagner ausgesprochen bekommen.

Wir werden nicht in Aktionismus verfallen. (FSV-Sportvorstand David Wagner)

„Wir werden nicht in Aktionismus verfallen“, zitierte das Blatt Wagner: „Es gibt kein Ultimatum, allerdings ist uns beim Blick auf die Tabelle klar, dass bald positive Ergebnisse her müssen.“

Niederschmetternde Auftaktbilanz

Tatsächlich ist die Situation der „Schwäne“ nach dem Desaster in Meppen zunehmend prekär. Gerade einmal zwei Punkte aus den ersten fünf Saisonspielen ohne Sieg und mit lediglich zwei Torerfolgen sind eine niederschmetternde Bilanz – auch für Ziegner.

Der Coach selbst, der seit 2012 bei Zwickau auf der Bank sitzt und die Westsachsen vor Jahresfrist zum Aufstieg in die dritte Liga geführt hatte, sieht sich nicht nur wegen Wagners Treuebekenntnis sicher im Sattel. Er spüre keinen Druck, und es gebe auch keine Anzeichen für Gegenwind, meinte der Thüringer zu seiner persönlichen Situation.

Gleichwohl steht Zwickau im anstehenden Keller-Duell mit dem ebenfalls noch sieglosen Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers unter Zugzwang. Ziegner fordert angesichts der Tabellenkonstellation wenigstens bedingungslosen Einsatz von seinen Spielern, damit sein Team wieder „eine eklige Mannschaft“ werde, „gegen die kein Team gerne spielt“.

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