Hallescher FC: Ajani und Lindenhahn die nächsten Sorgenkinder

HFC-Lazarett immer größer

Fragezeichen hinter Einsatz: HFC-Ass Marvin Ajani (l.)

Einsatz in Karlsruhe fraglich: HFC-Ass Marvin Ajani (l.) © imago

Der Hallesche FC bleibt in der laufenden Saison weiter von einem unsäglichen Verletzungspech verfolgt. Vor dem richtungsweisenden Duell am Samstag bei Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC stehen nun auch hinter den Einsätzen von Toni Lindenhahn und Marvin Ajani sehr große Fragezeichen.

Ich rechne nicht mit ihnen. (HFC-Coach Rico Schmitt)

HFC-Trainer Rico Schmitt will das angeschlagene Duo zwar noch einmal in den verbleibenden Trainingseinheiten bis zur Reise zum KSC testen. Allerdings äußerte sich der 48-Jährige in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 24.08.2017) hinsichtlich seiner Hoffnungen skeptisch: „Ich rechne ehrlich gesagt nicht mit ihnen.“

HFC-Lazarett immer größer

Lindenhahn laboriert an Problemen mit den Adduktoren. Ajani erlitt bei Halles 1:2-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Drittliga-Rückkehrer SpVgg Unterhaching eine Knieverletzung.

Durch die Blessuren der beiden Spieler ist das Lazarett der Saalestädter inzwischen beinahe schon so groß wie der zur Verfügung stehende Kader. Nicht weniger als neun Spieler sind derzeit bei den HFC-Medizinern in Behandlung und wegen Verletzungen nicht einsatzfähig oder zumindest fraglich. Außerdem muss Schmitt in Karlsruhe auch auf Braydon Manu wegen einer Sperre verzichten.

Die Verletzungsmisere ist eine der wichtigsten Ursachen für Halles schwächsten Saisonstart seit dem Drittliga-Aufstieg vor fünf Jahren. Mit nur zwei Zählern rangiert der HFC punktgleich mit Schusslicht FSV Zwickau, den Würzburger Kickers und Rot-Weiß Erfurt lediglich aufgund der Tordifferenz nicht auf einem der drei Abstiegsplätze.

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