Hallescher FC: Bis zur Risikogrenze gegen Personalnotstand

HFC-Chef Schädlich kündigt Verstärkungen an

Große Personalprobleme: Halles Trainer Rico Schmitt

Soll Verstärkungen bekommen: HFC-Coach Rico Schmitt © imago

Beim Halleschen FC herrscht mitten in der sportlichen Krise alarmierender Personalnotstand. Durch die Verletzungen von Kapitän Dominique Fenell, Tobias Müller und Marvin Ajani fehlen Trainer Rico Schmitt nach der 1:2-Heimpleite gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching nicht weniger als neun Spieler.

Notfalls gehen wir an die Grenze des kalkulierbaren Riskos. (HFC-Präsident Michael Schädlich)

Präsident Michael Schädlich verband deswegen auf der Homepage des Klubs ein Treuebekenntnis zu Schmitt mit der Ankündigung von weiteren Neuzugängen: „Die höchste Priorität genießt der Erhalt der 3. Liga und die Wettbewerbsfähigkeit in dieser Spielklasse. Dazu gehen wir notfalls bis an die absolute Grenze des kalkulierbaren Risikos“, erklärte der 63-Jährige.

HFC-Abwehr die Schießbude der Liga

Halle droht nach dem Fehlstart von fünf Begegnungen ohne Erfolgserlebnis (zwei Punkte) im Falle einer weiteren Niederlage bei Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC (Samstag) der Sturz in die Abstiegszone. Mit schon 13 Gegentreffern sind die Saalestädter momentan die schwächste Abwehr der Liga.

Schmitt wünscht sich deswegen bis zum Ende der Transferperiode noch einen erfahrenen Spieler zur Stabiliserung besonders der Defensive. Manche Ausfälle seien nicht zu kompensieren, „aber nicht jeder Drittligist hat und braucht einen Spieler über 30 Jahre“, sagt der Coach nach der zweiten Heimniederlage in Serie der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 21.08.2017).

Wie lange nun auch noch Fenell, Müller und Ajani ausfallen, steht noch nicht fest. Zu Wochenbeginn sollen MRT-Untersuchungen genauen Aufschluss über ihre Verletzungen geben.

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