Hallescher FC: Gespräche mit vier Stammspielern laufen

Ziegner: "Es gibt positive Signale"

In zwölf Einsätzen war der 25-Jährige in dieser Saison an vier Toren direkt beteiligt.

Flügelstürmer Marvin Ajani (l.) ist seit Sommer 2016 in Halle und soll langfristig bleiben. ©Imago/Viadata

Mit 17 Punkten liegt Halle auf einem beruhigenden elften Platz. Dieses ruhige Fahrwasser nutzt der Klub, um seine Personalplanungen voranzutreiben. Unter den am Saisonende auslaufenden Verträgen sind auch die von vier Spielern, die Halle unbedingt halten möchte. Darum gehen Torsten Ziegner und Ralf Heskamp in die Offensive.

Konkret geht es um Braydon Manu, Niklas Landgraf, Moritz Heyer und Marvin Ajani.

„Wir haben mit den Spielern und auch ihren Beratern gesprochen. Wir haben ihnen aufgezeigt, dass es Sinn macht, in Halle zu bleiben. Es gibt positive Signale“, sagte Ziegner der Mitteldeutschen Zeitung (Ausgabe vom 26.10.2018).

Halle würde seine Top-Abwehr halten

Heyer ist seit seinem Wechsel aus Lotte im Sommer unangefochtene Stammkraft in der Dreierkette der Sachsen. Der 23-Jährige verpasste bisher keine einzige Minute und hatte großen Anteil daran, dass Halle mit erst zwölf Gegentoren die drittbeste Abwehr der Liga stellt.

Sein ein Jahr jüngerer Nebenmann Landgraf hat unterdessen einen gewaltigen Entwicklungsschritt genommen. In der Vorsaison wurde er noch von Verletzungspech verfolgt und verpasste die ersten zehn Spieltage, anschließend konnte er sich nicht dauerhaft durchsetzen. In dieser Saison absolvierte er alle zwölf Partien, zehn davon über 90 Minuten.

Sollten diese beiden Vertragsverlängerungen glücken, würde Halle sich bestens für die Zukunft aufstellen. Allrounder Toni Lindenhahn, der in seiner Karriere schon auf nahezu allen Positionen zum Einsatz kam, hat in dieser Saison seine Heimat in der Dreierkette gefunden und ist bis 2021 an den Klub gebunden.

Natürlich ist ein Aufstieg in dieser verrückten Liga nicht ausgeschlossen. (Sportdirektor Ralf Heskamp)

Mit Manu und Ajani soll darüber hinaus auch die Flügelzange langfristig gehalten werden. Das Duo stand immer in der Startelf. Ajani an allen zwölf Spieltagen, Manu auf Grund einer Vier-Spiele-Sperre aus der Partie gegen Uerdingen an acht.

„Wir haben über die sportlichen Möglichkeiten gesprochen, und natürlich ist ein Aufstieg in dieser verrückten Liga nicht ausgeschlossen“, gibt Sportdirektor Ralf Heskamp einen Einblick in die Gespräche. Vor allem der ehrgeizige Ziegner dürfte die Aussage über einen möglichen Gang in die 2. Bundesliga sehr gerne hören.

Die Konkurrenz schläft nicht

Obwohl das Saison- und damit auch das Vertragsende des Quartetts noch in der Ferne liegt, will man in Halle möglichst frühzeitig Nägel mit Köpfen machen. Wohlwissend, dass die Leistungen der Vier sie im Paket mit ihren auslaufenden Arbeitspapieren für viele Klubs hochinteressant machen.

„Vielleicht können wir noch vor Weihnachten bei dem Einen oder Anderen Vollzug melden“, so Heskamp.

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