Hallescher FC: Kleineheismann erklärt die Schwächephase

Abwehrchef bemängelt den eigenen Spielaufbau

Autor: Dennis Keller Veröffentlicht: Dienstag, 21.03.17 | 19:13
Stefan Kleineheismann, Abwehrchef des Halleschen FC.

Stefan Kleineheismann wird dem HFC in den kommenden zwei Wochen aufgrund einer Rotsperre fehlen. ©Imago

Ein Sieg in den vergangenen acht Spielen – und der auch noch beim schwächelnden FSV Frankfurt, der selbst sieben der jüngsten acht Partien verloren hat. Das klingt nicht gerade nach der Bilanz eines Aufstiegskandidaten. Dennoch hat der Hallesche FC, eines der besten Teams der Hinrunde, bei aktuell nur drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz noch alle Chancen, am Saisonende in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

„ Wir werden durch die Hinrunde anders wahrgenommen. ”
Stefan Kleineheismann

Doch Fakt ist: Der Motor der Hallenser ist gewaltig ins Stocken geraten. Für Abwehrchef Stefan Kleineheismann hängt das vor allem mit den Gegnern zusammen, die inzwischen anders gegen Halle spielen als noch in der Hinserie. Der 29-Jährige sagte in der BILD (Ausgabe vom 21.03.2017): „Wir werden durch die Hinrunde anders wahrgenommen, oft als Aufstiegskandidat gesehen. Von daher tun wir uns momentan etwas schwerer, Aufbauspiel zu leisten.“

Offensive bleibt das große Problem

Der HFC muss sich also etwas einfallen lassen, wenn er weiter oben dran bleiben will. Vor allem im Angriffsspiel sollte sich etwas tun: In der 3. Liga haben insgesamt nur drei Mannschaften (Erfurt, Bremen II und Mainz II) weniger Treffer erzielt als die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt.

Die nächste Aufgabe heißt am Samstag Fortuna Köln. Dann soll nach drei Heimspielen ohne Sieg endlich auch zu Hause mal wieder ein „Dreier“ eingefahren werden. Stefan Kleineheismann wird nach seiner Roten Karte vom vergangenen Sonntag im Spiel gegen Lotte allerdings nichts dazu beitragen können, der Innenverteidiger wurde für zwei Spiele gesperrt.

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