Hallescher FC: Lindenhahn muss längere Pause fürchten

Muskelprobleme des Abwehrspielers gravierender

Muss längere Pause fürchten: HFC-Abwehrass Toni Lindenhahn

Fällt länger aus: HFC-Verteidiger Toni Lindenhahn (r.) © imago

Trainer Rico Schmitt muss beim Halleschen FC voraussichtlich länger als geplant ohne Abwehrspieler Toni Lindenhahn planen. Die Muskelprobleme des 26-Jährigen im Adduktorenbereich machen wahrscheinlich eine Zwangspause über das Punktspiel der noch sieglosen Saalestädter gegen den SV Wehen Wiesbaden (Samstag) hinaus erforderlich.

Seine Ausfallzeit ist das große Fragezeichen. (HFC-Trainer Rico Schmitt über Toni Lindenhahn)

„Seine Ausfallzeit ist momentan das große Fragezeichen“, sagte Schmitt der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 08.09.2017): „Das wird erst über das Wochenende klar.“ Der 48-Jährige orakelte dabei sogar über einen monatelangen Ausfall.

Probleme schon vor der Länderspielpause

Lindenhahn hatte wegen seiner Beschwerden bereits vor der Länderspielpause beim 1:1 des HFC bei Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC pausieren müssen. Im Landespokal vor Wochenfrist verlief ein Test negativ, weil die zwischenzeitlich abgeklungenen Probleme wieder auftraten.

In Halles Kampf um Anschluss an das Tabellenmittelfeld bedeutet Lindenhahns Ausfall für Schmitt einen schweren Schlag. Der Coach betonte denn auch schon, dass die kämpferischen Impulse des Rechtsverteidigers seiner Mannschaft fehlen werden.

Für die Besetzung von Lindenhahns Position gegen Wiesbaden kann Schmitt allerdings wählen. Vorrangig kommen dafür abhängig von Schmitts Taktik Tobias Schilk und Marvin Ajani in Betracht. Ajani musste allerdings zuletzt etwas kürzertreten, nachdem der Flügelspieler in einem Zweikampf im Training eine leichte Verletzung erlitten hatte.

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